Alles oder nichts – mit kühlem Kopf und heißem Herzen

Borussia Mönchengladbach empfängt den SC Freiburg. Auf dem ersten Blick kein Spiel das einen umhaut. Eher ein Langweiler, ein Kick unter vermeintlich „grauen Mäusen“. Doch diese Partie hat es in sich und erzeugt ein nervöses Kribbeln bei zigtausend Borussen und Borussinnen. Der VFL ist gezwungen zu siegen, will man am letzten Spieltag in Hamburg den Klassenerhalt feiern…

 

 

 

 

Schafft die Borussia zum Ende der Saison doch noch die so oft angekündigte Serie? Zwei Siege sind bereits eingefahren (1:0 gegen Dortmund und1:0 in Hannover). Folgt gegen die Breisgauer der nächste? Klare Antwort: Er muss. Ein Blick auf die Tabelle und die Spiele der Konkurrenz zeigt die Situation vor dem 33. Spieltag.

 

 

 

 

Die Spiele der Konkurrenz am 33. Spieltag

 

Frankfurt – Köln ; Wolfsburg – Kaiserslautern ; Bremen – Dortmund

 

 

Eine Niederlage ist somit aus Borussensicht undenkbar. Bei gleichzeitigen Siegen der Frankfurter gegen Köln sowie der Wolfsburger gegen Kaiserslautern wäre man dann „tot“, wie es Coach Favre bereits öffentlich aussprach. So weit ist es aber (noch) nicht. Die Gladbacher täten gut daran, wie in den letzten Wochen, nur auch sich zu schauen. Über die Taktik braucht man nicht viel zu schreiben, es gibt nur eine Prämisse: Mit kühlem Kopf und heißem Herzen Fußball spielen, intelligent verteidigen, intelligenten Spielaufbau betreiben und den Erfolg erzwingen.

 

 

Der Gegner

 

 

Die Saison der Breisgauer verlief absolut positiv – aktuell ist man 7.  der Tabelle, ohne Chancen noch die Euro-League erreichen zu können. Die Borussia trifft also auf einen Gegner, der lediglich noch um die „goldene Ananas“ spielt. Ernst zu nehmen ist diese Freiburger Mannschaft in jedem Fall: Torjäger Pappis Cissé (22 Tore) möchte unbedingt noch Mario Gomez(24 Tore) vom Thron der aktuellen Torjägerliste verdrängen.

 

 

Die Bilanz

 

 

In bislang 9 Bundesligaheimspielen konnte der VFL 4 Siege für sich verbuchen, 4 mal spielte man Remis und lediglich einmal fuhren die Freiburger als Sieger zurück Richtung Breisgau.

 

 

So spielt die Borussia

 

 

Borussias Trainer Lucin Favre steht exakt die selbe Mannschaft zur Verfügung, wie beim verdienten Auswärtssieg in Hannover. Dante, der gegen die Niedersachsen noch verletzt aussetzen musste, ist nun wieder fit und einsatzbereit – ob der Brasilianer oder der zuletzt starke Brouwers beginnen wird, wird wohl Favres „Bauchgefühl“ kurz vor dem Spiel entscheiden. Derzeit sieht aber alles nach „never change a winning team“ aus.

 

 


Nach dem Spiel Tipp

 

 

Die Mannschaft wird auch gegen den SC Freiburg die Taktik „Favre“ so spielen wie zuletzt. Cissé wird einmal treffen, die Borussia aber zweimal – ein verdienter 2:1 Erfolg für den VFL.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 06. Mai
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu