Bekommt Alex Ring die Chance sich von Beginn an zu bewähren?

Am vergangenen Samstag wurde Borussias finnischer Winter-Neuzugang Alexander Ring erstmals in der Bundesliga eingewechselt. Dabei zeigte er vom Start weg eine ansprechende Leistung und deutete an, weshalb ihn Sportdirektor Max Eberl im Januar in den Borussia-Park lotste. Ausgerechnet beim Auswärtsspiel in Leverkusen könnte er sein Startelfdebüt feiern …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Ein mögliches Startelfdebüt von Ring in Leverkusen wäre ein klein wenig besonders, war doch Bayer der Club, für den er in der Jugend auflief und bei dem er fußballerisch ausgebildet wurde. Die Eltern des heute 20-jährigen hatten beruflich im Rheinland zu tun – so spielte Ring bis zur U19 für die Werkself, bis ihn seine Eltern im Januar 2009 mit zurück nach Helsinki nahmen.

Bereits kurz nach seiner Ankunft bei Borussia, im Trainingslager in Belek, zeigte Ring, dass er eine Bereicherung für die Borussia sein kann. Der finnische Nationalspieler benötigte keinerlei Eingewöhnungszeit und konnte in den Testspielen im Winter vollends überzeugen. Ein möglicher Pflichtspieleinsatz kam dennoch nicht zustande, da Trainer Lucien Favre keinerlei Grund sah das so erfolgreiche System zu verändern. Zudem plagten Ring muskuläre Probleme.

Doch nun ist Alexander Ring fit und gilt als echte Alternative. Sportdirektor Max Eberl äußerte sich zum Finnen nach dem Spiel gegen Freiburg ebenfalls hoffnungsvoll: „Alex hat eine sehr gute Vorbereitung gespielt, ist dann ein wenig ins Loch gefallen, weil in Finnland die Pause recht lang war. Er hat sich in den vergangenen Wochen wieder sehr gut entwickelt und sich den Kaderplatz damit erarbeitet. Mit seinem ersten Einsatz wurde er am Samstag für seine harte Arbeit belohnt. Er war sofort im Spiel drin und konnte auch etwas zeigen. Eine große Torchance hat er sich selbst erarbeitet. Er hat gezeigt, dass er in den kommenden Wochen eine echte Alternative sein kann“.

Als diese Alternative könnte er beim Gastspiel in Leverkusen am kommenden Samstag direkt in die Startelf rutschen. Obwohl Oscar Wendt auf der rechten Außenbahn eine ansprechende Leistung zeigte, war ihm anzumerken, das er sich auf links weitaus wohler zu fühlen scheint. Es könnte auf der rechten Seite Borussias zum Totalumbau kommen – Tony Jantschke ist in Leverkusen aufgrund seiner 5. Gelben Karte gesperrt. Für ihn könnte Wendt auf der ungeliebten rechten Seite verteidigen, oder aber Martin Stranzl nach außen rücken. Für den Österreicher würde dann Roel Brouwers in die Innenverteidigung rutschen.

Der Niederländer konnte allerdings heute aufgrund einer Magen-Darm-Grippe nicht mit der Mannschaft trainieren. Daher bleibt abzuwarten, ob sich Brouwers zum Wochenende 100 % fit zurückmeldet. Dazu bleiben allerdings noch einige Tage – einige Tage auch für Lucien Favre, an der richtigen Aufstellung für das so wichtige Spiel in Leverkusen zu feilen.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 14. März
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