Blick in die Zukunft: Xhaka würde gerne gegen Real Madrid spielen

Was sich momentan rund um die Borussia bewegt ist geradezu sensationell. Sportdirektor Max Eberl, der einen hervorragenden Job hinter den Kulissen macht, hat bereits zum Trainingsbeginn die „neue Borussia“ so gut wie beisammen. So bleiben Trainer Lucien Favre trotz der kurzen Vorbereitungszeit von nur rund sechs Wochen genügend Trainingseinheiten seine Mannen auf eine historische Chance des Vereins einzustellen…

Saisonstart mit Derby in Aachen und den Playoffs

Der Auftakt der neuen Saison startet sofort mit richtigen Knallern. Am 17. oder 18. (Termin steht noch nicht fest) trifft der VFL im DFB-Pokal auf den Zweitligaabsteiger aus Aachen. Gegen die Alemannia, die sich in Liga 3 komplett neu formieren muss, steigt also direkt ein Derby – beide Städte trennen gerade mal rund 60 Kilometer. Nur wenige Tage später greifen die Fohlen dann zu den Sternen. Bereits am 21. August, der Woche vor dem Bundesligaauftakt, steht das erste Spiel in den Champions-League-Playoffs an.

Welcher Gegner wird der Erste nach über 16 Jahren Europa-Abstinenz sein? Für Gladbachs Neuzugang Granit Xhaka ist der Gegner irrelevant. Nach eigenen Angaben hat der Schweizer noch nicht einmal einen Blick auf die möglichen Gegner geworfen. „Ich denke, man sollte grundsätzlich niemanden unterschätzen. Aber auch uns sollte man nicht unterschätzen. Wir werden alles dafür tun, dass wir uns qualifizieren“, sagte er in einem Interview mit Borussia.de.

Für Xhaka ist der Gegner also nicht wichtig. Dennoch hat er im Falle einer Qualifizierung für die Gruppenphase einen Wunschgegner: „Ich nehme es, wie es kommt. Ich würde sicher mal gerne gegen Real Madrid spielen, aber mal schauen, ob es dazu kommt. Zuerst müssen wir aber die Qualifikation schaffen.“ Für seine noch Champions-League unerfahrenen Mitspieler hat er dabei einen Tipp parat: „Ich denke, wenn man Champions League spielen darf, sollte man es genießen. Jedes Spiel ist ein Highlight, es sind die besten Teams Europas.“

Weiterer Neuzugang wird erwartet – überrascht Eberl alle?

In den kommenden sechs Wochen werden die wichtigen Weichen gestellt. Granit Xhaka wird dabei wohl trotz seiner anstehenden Olympiateilnahme ein wichtiger Part zuteil. Den des kreativen Taktgebers im Mittelfeld. Einer der Adressaten seiner Anspiele ist dabei noch unklar. Ein Stürmer soll noch den Weg in den Borussia-Park finden. Kapitän Filip Daems rechnet nach eigenem Bekunden gar noch mit „ein bis zwei weiteren Neuzugängen.“

Die Trikots mit den Nummern „9“ und „11“ sind noch frei verfügbar. Der niederländische Stürmer Luuk de Jong könnte ab der kommenden Woche die klassische Nummer für einen Torjäger seiner Klasse tragen – dann endet de Urlaub des EM-Teilnehmers. Doch was geschieht mit der Nummer 11? Wird sie als Erinnerung an Marco Reus zunächst nicht vergeben oder überrascht Max Eberl einmal mehr alle Beobachter? David Hoilett hat bislang jedenfalls nirgendwo einen Vertrag unterschrieben…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 03. Juli
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