Borussia gegen den „Club“ – Duell der Ähnlichkeiten

 Der VFL gegen den „Club“ aus Nürnberg – ein Duell auf Augenhöhe. Auf die mehr als 50.000 Zuscher wartet ein enges Spiel zweier Mannschaften die sich in ihrer Spielweise mehr als ähnlich sind. Geduld und der Glaube an die eigene Stärke ist gefragt – von Mannschaft und Fans…

 

 

 

 

 

 

Auf dem ersten Blick ist es das Duell zwischen Platz 3 und Platz 8 der Tabelle. Mit klarem Vorteil für die Borussia, die derzeit der Liga von Platz 3 die lange Nase zeigt. Bei genauerer Betrachtung ist es ein Duell auf Augenhöhe. Ein Duell zweier Mannschaften mit einer tendenziell ähnlich angelegten Spielphilosophie und der selben Grundstruktur. Wer auf ein 0:0 tippt, in einem Spiel bei dem sich beide Mannschaften weitestgehend neutralisieren, liegt ganz gut im Rennen. Doch Gott sei Dank ist Fußball nicht derart berechenbar – vieles wird möglich sein am Samstag Nachmittag, vor mehr als 50.000 Zuschauern im Borussia-Park.

 

 

Der Gegner:

 

 

In der vergangenen Saison lieferten die „Clubberer“ mit ordentlichem Fußball eine mehr als gute Saison ab – am Ende erreichten die Jungs von Trainer Dieter Hecking einen ganz starken 6. Tabellenplatz. Negative Begleiterscheinung des Erfolges: Gleich 3 Stützen der Mannschaft ( Gündogan, Ekici und Wolf) verließen den Verein. Zusätzlich wurde Julian Schieber von seinem Verein VFB Stuttgart nach seiner Ausleihe zurückbeordert, was bei 10 Toren und 9 Torvorlagen als zusätzlicher Aderlass der Nürnberger zu werten ist.

 

Umso erstaunlicher: Der 1.FC Nürnberg macht trotz aller Abgänge genau dort weiter wo das Team in der vergangenen Spielzeit aufgehört hat – in der Defensive gut stehen und nahezu perfekt gegen den Ball arbeiten. So ist der „Club“ für den Gegner unwahrscheinlich schwer und unangenehm zu spielen. Auch für den VFL.

 

 

Die Bilanz:

 

 

Der 1.FC Nürnberg ist für den VFL so eine Art Lieblingsgegner – zumindest zu Hause. In 26 Bundesligapartien konnte man ganze 17 für sich entscheiden, 5 Mal endete das Duell Remis und lediglich 4 Mal konnte der „Club“ die Heimreise als Sieger antreten.

26 Spiele/17 Siege/5 Unentschieden/4 Niederlagen

 

 

So spielt die Borussia:

 

 

 

 

Kleinere Verletzungsproblemchen bleiben der Borussia weiterhin treu. Nun hat es Roel Brouwers ( muskuläre Reizung am Sitzbein) erwischt, der gerade erst wieder seinen Stammplatz zurückerkämpft hatte. Für ihn rückt der wiedergenesene Martin Stranzl in die Stammformation, was verletzungsbedingt auftretende Probleme in der Innenverteidigung nahezu unwahrscheinlich macht. 

 

Auch Mike Hanke zeigte sich im Training wieder fit und wird wohl wieder als Bindeglied zwischen Mittelfeld und Stoßstürmer de Camargo fungieren können. Für ihn wechselt Marco Reus wieder auf die rechte offensive Seite – Patrick Herrmann der wohl aufgrund fehlender Matchpraxis in Hamburg wenig überzeugen konnte, muss wieder zurück auf die Bank.

 

 

„Der Nach dem Spiel“ Tipp:

 

 

Eines vorneweg: Es wird ein unglaubliches Geduldspiel. Zwei Mannschaften die in der Defensive sicher stehen und wenige Chancen des Gegners zulassen – nur ein frühes Tor, ein früher Dosenöffner kann die taktischen Fesseln sprengen. Für den VFL heißt es wie so oft in den vergangenen Wochen: Abwarten, Ruhe bewahren und das eigene Spiel akribisch forcieren… Gelingt der Mannschaft von Lucien Favre dies erneut, können die nächsten 3 Punkte aufs Konto „gebucht“ werden. Dann wären es „nur“ noch 24 bis zur ersten Etappe „Klassenerhalt“.

 

Borussia holt das dritte 1:0 in Folge – mit viel Kampf und Leidenschaft, sowie dem nötigen aber erkämpften Glück des Tüchtigen…

 

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 22. September
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