Dante: „Fragen Sie den Verein“

Am gestrigen Sonntag vermeldete die „Süddeutsche Zeitung“ die Übereinkunft Dantes mit dem FC Bayern. Wieder einmal. Bereits vor Wochen wurde der Transfer medial als perfekt vermeldet. Doch nach dem gestrigen Bericht des Blattes gibt es eine Aussage des Gladbacher Abwehrchefs die, die Hoffnungen auf einen Verbleib in Mönchengladbach dahin schmelzen lassen …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gifhttp://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

“Ich weiß, dass er sich in einer Entscheidungsphase befindet: Gehe ich zu einem großen Verein oder bleibe ich bei diesem großen Verein. Es ist sein Traum, international zu spielen – und wir sind dabei, das zu schaffen”, ließ Sportdirekor Max Eberl noch in der vergangenen Woche im Rahmen der LigaTotal-Lounge verlauten. Ein Stück weit Hoffnung schwang in seiner Stimme mit – Hoffnung, die vor allem durch die Mimik Eberls unterstrichen wurde.

So war es für den einen oder anderen ein wenig befremdlich, als die „Süddeutsche Zeitung“ gestern von einem fixen Transfer schrieb und den Satz „der 28-jährige Brasilianer hat seinen bisherigen Verein bereits vor mehreren Wochen definitiv davon in Kenntnis gesetzt, dass er sich mit den Münchnern einig ist“ fallen ließ.

Der Spieler selbst wich am heutigen Tag auf Nachfrage aus: „Fragen Sie den Verein. Ob ich heute oder am 5. Mai etwas sage, interessiert mich nicht bzw. spielt keine Rolle. Ich bleibe die nächsten Spiele vollkonzentriert und wichtig ist, dass wir bis zum Ende der Saison unser Ziel mit der Mannschaft erreichen“. Ein Statement, das sowohl viel Platz für Spekulationen lässt, als auch die Geduld des Mönchengladbacher Anhangs strapaziert.

Ein klares Statement täte gut

Der Brasilianer spielt mit seinen Sympathien. Eine klare Aussage pro oder contra Borussia täte allen Beteiligten gut. Dem Spieler ist  das öffentliche Theater augenscheinlich jedenfalls nicht zuträglich – auf dem Platz wirkt der 28-jährige zusehends unkonzentriert. Dante sollte also sagen, was Sache ist. Für sich. Für die Ruhe innerhalb seiner derzeitigen Mannschaft und für die Fans der Borussia – deren Stimmung gegenüber ihres einstigen Publikumslieblings droht langsam aber sicher zu kippen …

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 02. April
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