Dante provoziert ein Sommer-Theater

Bereits nach dem entscheidenden zweiten Relegationsspiel bekundete Borussias Abwehrchef öffentlich seine Wechselabsichten. Sportdirektor Eberl möchte davon indes nichts wissen und wird nicht müde auf den bis 2014 geltenden Vertrag hinzuweisen. Parallelen zum Fall Heiko Herrlich mitte der 90er werden deutlich – vor allem nach dem aktuellen Interview Dantes im Kicker…

 

 

„Ich weiß nicht ob ich zurückkomme“ – eine Aussage des Abwehrchefs in der aktuellen Ausgabe des Kickers. Desweiteren gibt er zu Protokoll, dass er um seinen gültigen Vertrag weiß, aber auf das Verständnis und das Entgegenkommen seitens des Vereins hofft. Er wolle sich sportlich verbessern und denkt gerade an sich und seine Karriere.

 

Dante versucht sich scheinbar gerade selbst zu diskreditieren um einen Wechsel zu provozieren – anders kann man seine Worte nicht verstehen. Der Brasilianer selbst war es, der während der sportlichen Misere  gerade erst seinen Vertrag bis 2014 verlängert hat – wohl wissend das er bei der Borussia die Spiele der Champions- und/oder Europa-League in der kommenden Spielzeit lediglich vom heimischen Sofa verfolgen kann.

Warum verlängert man hinsichtlich dieses Wissens seinen Vertrag? Eine Antwort darauf kann wohl nur Dante selbst geben. Wozu werden Verträge überhaupt noch gemacht, wenn sie derart an Gültigkeit verlieren?

 

Im „Fall“ Dante gibt es nur eine Lösung: Theater vermeiden, Millionen kassieren (obwohl es scheinbar noch kein konkretes Angebot gibt) und frühzeitig für Ersatz sorgen. Einen Spieler auf Biegen und Brechen zu halten, der sich nicht mehr zu 100 % mit dem Verein identifiziert und somit zum Pulverfass wird, kann sich der VFL nicht leisten – erst recht nicht im Bereich der Führungsspieler.

 

Aus der Elf vom Niederrhein ist in den vergangenen Monaten eine echte Mannschaft geworden. Das Team hat sich zu einer echten Einheit entwickelt und hat eine gute Basis für die kommende Spielzeit – auch ohne Dante. Jeder ist ersetzbar, auch Gladbachs bester Abwehrspieler.

 

Reisende sollte man nicht aufhalten. Sportlich verstehen kann man den Brasilianer – charakterlich wirft es allerdings einen Schatten auf  den in dieser Hinsicht bislang tadellosen Abwehrchef.

 

Alles Gute für die Zukunft Dante,  danke für Alles…

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 16. Juni
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