De Jong, Hoilett, Mlapa – Eberl und Favre verfolgen einen klaren Plan

Sportdirekor Max Eberl ist nach dem Xhaka-Transfer weiter auf der Suche nach neuen Stars für die Borussia. Vor allem anhand der für die Offensive gehandelten Protagonisten wird klar, welche Strategie das Duo Eberl/Favre fährt und welchen Spielertypen das Hauptaugenmerk gilt. Das Vorhaben der Verantwortlichen lässt auf eine Mannschaft hoffen, die trotz aller Abgänge mit attraktivem sowie erfolgreichem Fußball aufwarten kann…

Gladbach will weiterhin den Holländer Luuk de Jong verpflichten. Trotz aller kolportierten Summen aus England Sportdirektor Eberl den Wunschspieler Lucien Favres (noch) nicht aufgegeben. Doch auch die Alternativen für den Spieler der „Elftal“ haben es in sich. So hängt ein Wechsel von Blackburns David Hoilett zur Borussia nur noch von Kleinigkeiten ab. Der 21-Jährige würde ablösefrei an den Niederrhein wechseln und könnte den zu Borussia Dortmund abgewanderten Marco Reus ersetzen.

Zudem gilt der Hoffenheimer Peniel Mlapa als heißer Kandidat. Eigentlich sollte der 21-Jährige aus Sicht der TSG im Kraichgau bleiben, doch durch den Derdiyok-Transfer scheinen die Karten neu gemischt. Der U-21 Nationalstürmer (14 Spiele, 8 Tore) will spielen. Regelmäßig und von Anfang an. In Hoffenheim wurde er meist nur eingewechselt.

Gladbach setzt auf junge und spielstarke Spieler

Bei Borussia Mönchengladbach soll ihm bei einem Wechsel der Durchbruch gelingen. Der Spieler weiß, dass man am Niederrhein auf junge Talente setzt und mit Lucien Favre ein exzellenter Förderer am Werk ist. Peniel Mlapa – ein junger deutscher Kicker mit einer Menge Entwicklungspotenzial. Ein Spieler wie gemalt für die Borussia, will man sich doch verhältnismäßig qualitativ in die Breite verstärken. Zudem muss nach seinem Abgang im Winter auch noch ein Raul Bobadilla ersetzt werden.

Auch wenn einiges noch nicht spruchreif ist, haben sämtliche aktuell auch tatsächlich gehandelte Akteure eines gemeinsam: Sie sind jung und stehen am Anfang ihrer Entwicklung. Vor allem aber passen sie mit ihrer Schnelligkeit und ihrem Spielverständnis ins System von Lucien Favre.

Max Eberl und sein Coach lassen in ihren Überlegungen einen klaren Plan erkennen. Man setzt in Zukunft noch mehr als zuvor auf Schnelligkeit, Flexibilität und das eigene Spiel.  Die Borussia 2012/2013 wird möglichweise noch spielstärker sein als in der vergangenen Saison. Zumindest aber wäre man nicht mehr so stark von einem Spieler (Reus) abhängig.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 22. Mai
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu