Der Favre-Faktor, St.Pauli und der Onkel aus Kaarst

Das „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ – Fan-Interview vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg. Heute hat sich für Euch Christian Böttjer aus Hamburg den Fragen angenommen. Christian kommt bei der Erklärung der „neuen“ Borussia nicht am Favre-Faktor vorbei, träumt insgeheim von der Meisterschaft und steht gerne mit dem Borussen-Schal in der Fankurve des FC St. Pauli …

Nach dem Spiel: Zum Auftakt der starke 3:1 Sieg gegen die Bayern im heimischen Borussia-Park und dann dieses abgeklärte 3:0 beim „Angstgegner“ VfB Stuttgart.  Was denkst du über die zurückliegenden beiden Spiele? Wie hast du die Mannschaft von Lucien Favre gesehen?

Christian Böttjer: Der Start gegen die Bayern war schon beeindruckend. Das war ja kein Glück oder so. Ich habe vor dem Spiel natürlich schon auf einen Dreier gehofft, aber wäre auch mit einem Punkt zufrieden gewesen. Die Abwehr stand bombensicher und ließ den Bayern kaum Chancen. Dazu wurden die Konter eiskalt und wunderschön herausgespielt. Der Zuckerpass von Hanke und die kaltschnauzige Vollendung von Hermann – das war ganz großer Fußball.

Der geniale Pass von Reus vor dem 3:0 oder auch die coole, schnelle Reaktion von Marco beim 1:0, als Borussen-Fan konnte man sich die Tore nicht oft genug ansehen. Wahnsinn, auch die Leichtigkeit in den Aktionen. Das gleiche gilt für das Spiel in Stuttgart: Die Defensive war wieder perfekt organisiert und die Spielzüge wunderschön. Leider sind die Jungs etwas schludrig mit den Torchancen umgegangen, denn Borussia hätte auch gut und gerne 4, 5 oder 6 Tore machen können.

Aber vielleicht ist das so schon ganz gut, damit die Mannschaft nicht völlig abhebt. Ich denke, dass Lucien Favre mit seinem Understatement alles dafür tut, damit die Spieler nicht völlig abheben. Die Interviews mit den Spielern sind schon lustig anzusehen, wie jeder artig mit einem Grinsen im Gesicht den Satz sagt „Wir denken von Spiel zu Spiel.“

Nach dem Spiel: 39 Punkte stehen auf der Habenseite bei ganzen 12 Gegentoren.  In der vergangenen Saison  standen lediglich 13 Punkte bei fürchterlichen 50 Gegentoren zu Buche. Auch wenn es eine immer wieder gestellte Frage ist: Wie erklärst du dir diese Wandlung, vielleicht mal fernab vom Favre-Faktor?

Christian Böttjer: Schwierige Frage. Ich denke der Erfolg hat viele Faktoren, auch fernab von Favre. Als Außenstehender hat man das Gefühl, dass in der Mannschaft ein sehr guter Zusammenhalt herrscht, was für den Erfolg der Mannschaft auch eine wichtige Rolle spielt. Spieler aus der zweiten Reihe, wie beispielsweise Brouwers, mucken nicht auf und beschweren sich nicht einmal ansatzweise. Wenn jemand in der Abwehr ausfällt, springt Roel mit Bravour ein und löst seine Aufgaben absolut zuverlässig. Großes Kompliment dafür an dieser Stelle.

Im Vergleich zu anderen Mannschaften spielen beim VfL keine satten Fußball-Söldner. Wir hatten in der letzten Saison echt ganz schönes Verletzungspech, u.a. dass so ein wichtiger Spieler wie Dante lange ausfiel. Dazu ist Marc-André ter Stegen der sichere sowie ruhige Rückhalt im Tor, der uns lange gefehlt hat. Der Junge pariert auch viele unhaltbare Bälle und strahlt dabei eine unheimliche Ruhe und Souveränität aus – und das, obwohl er noch nicht mal eine ganze Bundesliga-Saison durchgespielt hat. Ein solcher Torwart kann einer Mannschaft unheimlich viel Sicherheit verleihen.

Abwehrchef Dante spielt ebenfalls eine ganz starke Saison, zudem ist auf Stranzl und Jantschke Verlass. Sehr überrascht bin ich von Kapitän Filip Daems. Ich konnte in den letzten Jahren nie verstehen, warum er Kapitän ist. Er stellte für mich eigentlich in jeder Saison den Schwachpunkt in der Mannschaft dar.  Und jetzt? Jetzt dreht er plötzlich so richtig auf und ist überhaupt nicht mehr aus dem Team wegzudenken. Das gilt für viele Spieler, die unter Favre richtig aufblühen.

Mike Hanke begeistert als Spielmacher und Vorbereiter, Patrick Herrmann hat sich seinen Stammplatz erkämpft und begeistert von Woche zu Woche. Nicht zu vergessen natürlich die Weltklasse-Leistungen von Marco Reus. Wenn man von der Wandlung spricht, kommt man einfach nicht am Favre-Faktor vorbei. Er kitzelt die optimale Leistung aus jedem Spieler heraus.

Nach dem Spiel: Sportdirektor Eberl gab zuletzt Raul Bobadilla sowie überraschend Lukas Rupp (verliehen) ab, ohne noch einmal den Kader zu verstärken. Aus deiner Sicht die richtige Entscheidung oder eher ein Risiko?

Christian Böttjer: Ich sehe es eher als Risiko und hatte mir eigentlich schon gewünscht, dass Borussia noch mal auf dem Transfermarkt aktiv wird. Lukas Rupp ist ein großes Talent. Das er jetzt ausgeliehen wird um Spielpraxis zu sammeln, finde ich ok. Aber gerade im Sturm sind wir doch sehr dünn besetzt, wenn wirklich mal einer ausfallen sollte. Dadurch, dass Bobadilla jetzt auch weg ist, stehen ganz vorne kaum noch Varianten zur Verfügung.

Schade das sich Boba nicht durchgesetzt hat. Er hat leider nur in 2,3 Spielen bewiesen, dass er großes Potenzial hat. Von Igor de Camargo halte ich viel und der Junge ist locker für seine 15 Tore in einer Saison gut, aber er ist ja leider so verletzungsanfällig. Die ganze Zeit geisterte der Name Helmes durch die Medien, ich hätte es begrüßt, wenn Borussia ihn verpflichtet hätte.

Nach dem Spiel: In den Medien ist teilweise von der Champions-League oder gar der Meisterschaft die Rede. Viele Fans sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen und träumen von großen Erfolgen. Sind diese Träume realistisch oder denkst du noch an einen drohenden Einbruch?

Christian Böttjer: Nachdem wir in den letzten Jahren immer nur um den Abstieg gekämpft haben, genieße ich die derzeitige Situation in vollen Zügen, denke aber dennoch das Wir auf dem Boden bleiben und nicht über die Meisterschaft reden sollten. Es grenzt an ein Fußballwunder, dass wir noch in der 1. Liga spielen und das wir jetzt mit fast exakt der gleichen Mannschaft ein Punkt hinter dem Tabellenführer stehen.

Der Vorsprung vor Werder und Bayer Leverkusen ist natürlich sehr groß derzeit, aber wir wissen doch alle, wie schnell es bei der Drei-Punkte-Regelung gehen kann. Die Saison ist noch lang und ein Einbruch könnte noch kommen, was ich natürlich nicht hoffe. Aber ich denke, dass die Mannschaft gefestigt genug ist, auch wenn wir mal 2 Spiele hintereinander verlieren sollten. Im Borussia-Park sind wir eine Macht, da muss uns erst mal einer schlagen und auch auswärts spielen die Jungs ebenfalls stark auf.

Wenn wir einen Champions-League-Platz erreichen, wäre das der absolute Hammer. Wenn wir keinen Champions-League-Platz erreichen, sondern Fünfter oder sechster werden, wäre das ebenfalls genial. Hey, aber ich bin bestimmt der Letzte, der nein zur Meisterschaft sagen würde … grins. Wenn jetzt sogar schon Legende Günter Netzer dies für möglich hält … Ich halte es dann mal wie  Herr Favre: Wir denken weiter von Spiel zu Spiel … *grins*.

Nach dem Spiel: Personalie I: Borussias Vereinsführung möchte gerne langfristig mit dem Schweizer arbeiten. Wie siehst du die Chance, ihn über 2013 hinaus am Niederrhein zu halten?

Christian Böttjer: Ich denke, dass die Vereinsführung alles dafür tun wird, Lucien mit einem langfristigen Vertrag auszustatten. Die Chancen dürften da gar nicht so schlecht stehen, auch wenn Reus und Neustädter uns verlassen. Borussia steht für den Kader der neuen Spielzeit soviel Geld wie nie zur Verfügung. Ich hoffe, dass das Geld sinnvoll investiert wird. Max Eberl ließ ja bereits verlauten, dass kein Superstar geholt wird, sondern eher 3,4 starke Spieler verpflichtet werden. Dazu soll alles versucht werden den Kader zusammen zu halten.

Das finde ich gut. Das ist die richtige Linie. Ich denke, ein echter Superstar mit allen seinen Macken würde nur Unruhe in dieses eingespielte Team bringen. Favre ist genau der richtige Mann beim richtigen Verein und am richtigen Ort, um langfristig etwas aufzubauen – mit jungen, hungrigen Spielern und dazu erfahrenen Akteuren wie beispielsweise Dante, Stranzl oder Hanke. Ein Trainer wie Favre muss eine Perspektive haben und die hat er in Mönchengladbach.

Es muss das Ziel sein, Borussia langfristig in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren, so etwas geht nicht von heute auf morgen. Favre traue ich genau das zu. Was der Schweizer in der kurzen Zeit erreicht hat, davor kann man nicht oft genug den Hut ziehen. Ich denke, der Satz von Eberl, das der komplette Erlös aus dem Reus-Transfer in die Mannschaft fließt, kam schon mal gut bei Favre an.

Nach dem Spiel: Personalie II: Einer der Leistungsträger in dieser Saison ist ohne Zweifel Juan Arango. Max Eberl führt seit geraumer Zeit Gespräche über einen neuen Zweijahresvertrag. Bei 25 Ligaspielen in der laufenden Spielzeit würde sich der Vertrag des Venezolaners ohnehin um ein weiteres Jahr verlängern. Könnte Arango deiner Meinung nach in den kommenden zwei Spielzeiten noch ein Eckpfeiler darstellen und eine Schlüsselfigur  für die Mannschaft sein?

Christian Böttjer: Juan ist in der Form seines Lebens und mit 31 Jahren in einem guten Alter um noch locker 2 oder mehr Jahre auf hohem Niveau bei Borussia zu spielen. Die Verantwortlichen sollten alles daran setzen, den Vertrag mit Arango zu verlängern. Mit seiner Erfahrung, seiner Technik und seinen Ideen sehe ich Juan als ganz wichtigen Eckpfeiler in Borussias Team.

Nach dem Spiel: Gegen den VfL Wolfsburg wird Juan Arango mit großer Sicherheit einer der Schlüsselspieler sein und alles für einen Sieg geben. Siege sind für die Borussia indes in der Autostadt eher Mangelware. In 11 Ligagastspielen konnten die Fohlen erst zwei Spiele gewinnen, ganze 9 Mal ging man als Verlierer vom Platz. Was denkst du ist am Wochenende für die Gladbacher möglich?

Christian Böttjer: Der VfB Stuttgart war ja auch ein Angstgegner, also wäre es doch jetzt an der Zeit diese Negativ-Serie in der Autostadt zu knacken oder? An Selbstvertrauen mangelt es unseren Jungs ganz sicher nicht. Wolfsburg ist natürlich sehr heimstark. Ich denke, dass ein Punkt auf jeden Fall drin ist, wenn es mehr wird, umso besser.

Nach dem Spiel: Wer ist für dich bislang der Spieler der Saison und wer die größte Überraschung?

Christian Böttjer: Hm, bei dieser Frage kann ich eigentlich nicht nur zwei Spieler nennen. Der Spieler der Saison ist auf jeden Fall Marco Reus. Wahnsinn, was der Junge für eine Entwicklung durchgemacht hat. Umso mehr blutete mir das Herz, als ich von seinem Wechsel nach Dortmund erfuhr. Ich hatte felsenfest damit gerechnet, dass Marco uns auch in der nächsten Spielzeit noch erhalten bleibt und vielleicht erst 2013 wechselt. Schade, aber ich mache dem Jungen keinen Vorwurf.

So habe ich mich gefreut, dass er trotz des feststehenden Wechsels derart positiv von den Fans empfangen wurde. Marco hat für Borussia soviel geleistet und das wird er auch bis zum letzten Spiel tun. Das sollte man nie vergessen. Ich hasse es im Fußball, wenn Spieler nach Bekanntgabe eines Wechsels erstmal übelst bepöbelt werde, während sie einen Tag vorher noch abgefeiert wurden. Das ist einfach nur erbärmlich und unterste Schublade. Ich mag Marco Reus und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft – das wollte ich noch kurz an dieser Stelle anmerken.

Die größte Überraschung ist für mich Patrick Herrmann, denn ich hätte nicht gedacht, dass er sich so entwickelt und in dieser Saison derart aufdreht. Er ist ja gerade mal 20 und hat sogar immer noch viel Luft nach oben. Bei den großen, positiven Überraschungen darf natürlich auch Torwart ter Stegen mit seinen souveränen Leistungen nicht fehlen – mit seinen gerade mal 19 Jahre. Der Junge wird definitiv irgendwann die neue Nummer 1 der Nationalelf werden in Zukunft.

Über Mike Hanke haben ja in der Vergangenheit auch oft viele nur abgelästert und öffentlich gefragt, warum der immer aufgestellt wird. Persönlich hätte nicht gedacht, dass Mike so eine starke Saison spielt in seiner neuen Rolle. Respekt. Dante spielt auch eine ganz starke Saison. Hoffentlich bleibt er auch nach der Saison Borussia treu.

Nach dem Spiel: Deine Einschätzung: Wer wird deutscher Meister, wer steigt ab und wo landet der VFL am Ende der Saison?

Christian Böttjer: Deutscher Meister? Hauptsache nicht die Millionäre aus Bayern, daher tippe ich  mal auf die falsche Borussia aus Dortmund. Absteiger sind für mich ganz klar Freiburg sowie Augsburg und auf dem Relegationsplatz landet Kaiserslautern. Borussia wird den vierten Platz halten, was wirklich ganz große Klasse wäre und ein weiteres Fußballwunder nach dem nicht mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt in der letzten Saison. Ich glaube, dann sind wir alle erstmal für lange Zeit in einem großen Dauerrausch.

Nach dem Spiel: Was war dein verrücktestes oder schönstes Erlebnis in Verbindung mit der Borussia? 

Christian Böttjer: Ich werde nie vergessen, wie ich Fan der Borussia wurde. Ich muss dazu anmerken, dass ich aus Hamburg komme und auch in der Hansestadt wohne. Mein Vater ist eingefleischter HSV-Fan und hat mich früher natürlich oft mitgenommen – in der Hoffnung, dass sein Sprössling auch HSV-Fan wird. Tja, Papa, weit gefehlt, keine Chance. Ich war sieben oder acht Jahre alt, da verbrachte ich die Ferien bei meinem Onkel in Kaarst, das ja nicht so weit weg von Mönchengladbach liegt.

Ich ging mit meinem Onkel zum Training der Borussia, das muss so circa 1984 gewesen sein. Jupp Heynckes war Trainer und irgendwie war es sofort um mich geschehen: Ich war mit dem Borussia-Virus infiziert, den ich bis an mein Lebensende in mir behalten werde. Der Verein und das ganze Drumherum wuchs mir sofort ans Herz. Damals war noch Uli Sude Torwart und Uwe Kamps war noch ein ganz junger Ersatztorwart. Ich vergesse nicht, wie ich mich damals stolz wie Bolle auf einen Lederball neben Uwe Kamps und Co-Trainer Wolf Werner setzte und mein Onkel ein Foto knipste.

Das war ein sehr schönes Erlebnis als kleiner Junge, welches man nicht vergisst. Weitere schöne Erlebnisse sind natürlich u.a. der DFB-Pokalsieg 1995, der Klassenerhalt letztes Jahr und mein erstes Spiel in der Fankurve am alten Bökelberg. Apropos Lebensende, Borussia wird auch bald auf meinem Körper verewigt in Form eines Borussen-Tattoos auf der rechten Wade. Da freue ich mich schon richtig drauf.

Nach dem Spiel: Welcher Bundesligaverein ist dir neben dem VFL am sympathischsten und welchen Verein kannst du überhaupt nicht leiden?

Christian Böttjer: Eigentlich interessieren mich die anderen Bundesligaclubs nicht wirklich. Ich wohne ja wie gesagt in Hamburg und bin daher noch St. Pauli-Sympathisant und kann mich noch gut an die Spiele von Borussia am Millerntor erinnern. Am liebsten stehe ich natürlich bei den anderen Borussen in der Gästekurve. Wenn ich jedoch keine Karte für den VfL-Block bekam, stellte ich mich halt mit meinem Borussenschal in den Pauliblock „Gegengerade“.

Dort musste ich mir nie einen dummen Kommentar oder so anhören, was ja leider bei anderen Vereinen normal wäre. Nicht auszudenken, wenn ich beim Stadtnachbarn HSV mit Borussenschal im HSV-Block stehen würde. Da schlag ich auch gleich die Brücke zu Vereinen, die ich überhaupt nicht leiden kann und da steht der HSV auf jeden Fall ganz weit oben. Dieser arrogante, überhebliche, großkotzige Stadtnachbar.

Ansonsten mag ich Vereine ohne Herz und Tradition überhaupt nicht. Da fällt mir Wolfsburg ein, die überhaupt keine Geschichte oder Tradition haben und dank VW Kohle ohne Ende haben oder Hoffenheim, die mal eben von einem Milliardär hochgezogen wurden. Die Kölner sind mir als eingefleischter Borussen-Fan natürlich auch alles andere als sympathisch. Fast vergessen: Die arroganten Millionäre aus München mag ich ebenfalls kein bisschen.

Nach dem Spiel: Wer ist dein Lieblingsspieler der Borussia und warum? (muss kein aktueller sein)

Christian Böttjer: Da gibt es so einige. Das ist schwer mich da auf einen festzulegen. Martin Dahlin war auf jeden Fall ein Lieblingsspieler von mir. Den fand ich menschlich total sympathisch und fußballerisch war er auch große Klasse. Ein richtiger Knipser, wie man ihn sich wünscht. Hans-Jörg Criens mochte ich auch sehr gerne und nicht zu vergessen Uwe Kamps, der bis heute mit ganzem Herzen Borusse ist. Von der aktuellen Truppe habe ich einige Lieblingsspieler: Ter Stegen, Dante, Herrmann und Reus.

Nach dem Spiel: 100.000 € – dazu musst du ein Heimspiel lang das Trikot des FC K*ln tragen – inklusive Fan-Schal . Rund um das Spiel (Kneipe, Stadion) darfst du dich nicht outen. Wärst du dabei?

Christian Böttjer: Ich bin ja eigentlich für fast jeden Spaß zu haben, aber so geldgeil bin ich nicht, dass ich das machen würde. Die Frage würde sich ja dann stellen, wie überlebe ich diesen Spießrutenlauf bloß … grins.

Nach dem Spiel: Abschließend: Wie ist dein Tipp für das Spiel gegen den VfL Wolfsburg und wie wirst du es verfolgen?

Christian Böttjer: Leider schaffe ich es zeitlich nicht, live dabei zu sein in Wolfsburg. Daher bleibt mir nur der Fernseher. Ich hoffe natürlich auf einen Dreier, tippe aber auf ein 1:1. Damit 7 Punkten aus 3 Spielen könnten wir doch wunderbar leben, täusche mich allerdings gerne bei meinem Tipp – sehr gerne sogar. Danke Björn für das Interview und an dieser Stelle beste Grüße an alle Borussen-Fans.

Christian Böttjer aus Hamburg

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 02. Februar
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