Die hässliche Fratze des Fußballs

Borussia bleibt erstklassig – die gute Seite des Tages. 12000 Zuschauer beim Public-Viewing im Borussia-Park – der Wahnsinn. Und das friedlich. Friedlich? Nicht ganz. Unter 12000 Zuschauern finden sich auch immer eine Hand voll Chaoten und Idioten. Was war geschehen?

 

Unbelehrbare haben das lasche Vorgehen der Ordner im Borussia-Park schamlos ausgenutzt und Pyrotechnik benutzt. Rauch und Feuer im Borussia-Park. Pyro mag ja toll aussehen, aber scheinbar kapiert keiner von den „Hohlbirnen“ welche Gefahr daraus hervorgeht. Mehrere tausend Grad heiß wird das Material – also nichts um in der Nähe von Familien mit Kindern herumzuspielen. Verbrennt Euch meinetwegen gegenseitig die „Köppe“, aber lasst unbeteiligte Menschen außen vor. So wird Pyrotechnik im Stadion mit Sicherheit nie zugelassen…

 

Das weitaus schlimmere an diesem eigentlich so schönen Abend: Eine junge Frau (17), zufällig die Schwester des Blogautors, wurde etwa in der 70. Spielminute von einem Gegenstand aus Glas (!!!) am Kopf getroffen. Scheinbar wurde der Gegenstand vom Oberrang in Block 4 (links) auf die sich darunter befindlichen Zuschauer geworfen.

Das Ende des Feierns für eine junge Frau mit der Raute im Herzen und alle die mit ihr vor Ort waren – jede Menge verlorenes Blut und eine große Platzwunde auf dem Kopf inklusive. „Fans“ die so etwas machen gehören nicht zur Borussia, gehören nicht nicht in unser Stadion, gehören nicht zu uns. Geht zum FC nach Köln und spielt dort mit den „jungen Wilden“ Kinderspielchen…

 

Meine Bitte: Wenn jemand irgendetwas bemerkt oder beobachtet haben sollte in Block 4 (Ober- und Unterrang links), bitte unter nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel@gmx.net melden. Leider fehlt bislang noch jeder Anhaltspunkt zum Täter.

 

Auch an Borussia die Frage: Was bitteschön haben Glasbehälter im Stadion zu suchen??? Sehen konnte man sie in weiten Teilen des Stadions. Eine große Asti-Flasche gehört genauso wenig auf die Tribüne wie Pyrotechnik.

 

In diesem Sinne – feiert den Ligaerhalt. Borussia lebt. Auch ich werde mich hoffentlich morgen darüber freuen können. Bis dahin hoffe ich auf Hinweise bezüglich des Vorfalls.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 26. Mai
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