Doch noch ein Wechsel? Eintracht Frankfurt intensiviert die Bemühungen um Bamba Anderson

Bamba Anderson wirkt dieser Tage nicht gerade glücklich. Beim Training der Borussia trabt er mit. Verschlossen wirkt der 24-Jährige dabei, ja geradezu isoliert. Der Brasilianer trainiert derzeit gegen seinen Wunsch mit der Mannschaft von Trainer Lucien Favre. Anderson würde seine Laufeinheiten wohl im  Frankfurter Riederwald absolvieren und im Schatten der Commerzbank –Arena mit dem Ball üben…

Hätte, würde, wäre – das Leben findet nur selten im Konjunktiv statt. Hätte Eintracht-Manager Bruno Hübner die Kaufoption für den Brasilianer gezogen, wäre er jetzt Teil des Kaders des Vereins aus der Mainmetropole. Hat der ehemalige Duisburger aber nicht. Zu leer ist die Kriegskasse der Eintracht. Bevor sich auf der Ausgabenseite etwas rühren kann, muss auf der anderen Seite erst einmal etwas passieren.

Und genau dort ergibt sich nun eine Möglichkeit. Verteidiger Gordon Schildenfeld, der im Gegensatz zu seinen Leistungen während der EM in Frankfurt zu keiner Zeit zu überzeugen wusste, steht vor einem Wechsel zu Dynamo Moskau. Rund 2,5 Millionen Euro ist man für den 27-jährigen Kroaten in Russland bereit zu zahlen. 2,5 Millionen die, die Möglichkeiten Hübners um ein vielfaches erweitern würden. Besonders in Sachen Bamba Anderson.

Kein erneutes Leihgeschäft

Der, soviel ist sicher, wird wenn dann langfristig den Weg an den Main finden. Ein möglicherweise erneutes Leihgeschäft schließt Gladbachs Sportdirektor Max Eberl aus:„Klar ist, dass wir ihn nicht noch mal ausleihen, denn das macht für uns als Verein keinen Sinn.“Armin Veh, Trainer der Hessen, ist mittlerweile ziemlich nervös ob der Kaderplanung in der Defensive. „Natürlich ist der Trainer ungeduldig, aber wir müssen uns die Zeit zugestehen. Wir haben zwei gute Namen im Kopf“, beschwichtigte Hübner dieser Tage noch gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Einer der beiden Namen ist definitiv Bamba Anderson, der als absoluter Wunsch Vehs gilt. Der Gladbacher soll den Abwehrchef der Eintracht geben und dafür sorgen, dass der Aufsteiger nicht erneut den Gang in die zweite Liga antreten muss. Verschenken wird Mönchengladbach seinen Innenverteidiger-Backup allerdings nicht. Rund 1,5 Millionen Euro wird Hübner für des Trainers Wunsch berappen müssen – mit dem Geld aus dem sich anbahnenden Schildenfeld-Transfer sicher eine machbare Sache.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 09. Juli
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