Dynamisch und spritzig – Borussias junge Wilde überraschen die Liga

Borussia Mönchengladbach gewann am 3. Spieltag in der Fußball-Bundesliga gegen den VFL Wolfsburg verdient mit 4:1. Die Fans im Borussia-Park sahen ein Spiel das aufhorchen lässt. Ein Spiel, das einen verwundert die Augen reiben lässt ob der Tatsache, dass auf dem Platz exakt die Mannschaft steht, die in der vergangenen Spielzeit so gut wie tot war. Die Art und Weise des Sieges, war so nicht zu erwarten…

 

 

 

 

Der VFL hat sich neu erfunden. Schneller als gedacht und besser als in den kühnsten Träumen. Der Sieg in München, das immerhin gute Remis gegen Stuttgart – all diese postitiven Zeichen scheinen keine Ausnahmeerscheinungen im Borussia-Park zu sein. Anders als in der vergangenen Saison, als man ähnlich verheißungsvoll in die Spielzeit startete um dann eine Niederlage an die andere zu reihen, zieht die Mannschaft von Coach Lucien Favre ihr Spiel durch. Mehr noch. Sie zeigt klar erkennbare Verbesserungen – taktisch wie spielerisch.

 

Bereits am vergangenen Wochenende beim Spiel gegen den VFB Stuttgarter zeigte sich wie gefestigt die Fohlen in ihrem Spiel sind. Trotz markanter Rückschläge im Spiel (Gegentor, Platzverweis, enge Räume, Unterzahl im Mittelfeld) blieb die Mannschaft ruhig, spielte ihren „Stiefel“ und biss sich ins Spiel. Der verdiente Lohn: Ein erkämpfter und ebenso verdienter Punkt. Nun gegen den VFL Wolfsburg zeigte die Borussia was wirklich in ihr steckt, wenn man weiterhin akribisch arbeitet ohne abzuheben.

 

13. Spielminute  – Führungstor der „Wölfe“. Während die Elf vom Niederrhein in der vergangenen Saison noch verunsichert unter gegangen wäre, zeigte sie nun Biss, Leidenschaft, Ehrgeiz und nicht zuletzt Zielstrebigkeit.  Bereits 2 Minuten später konnte Marco Reus nach starker Vorarbeit Raul Bobadillas ausgleichen – ein Umstand der, der Borussia in die Karten spielte. Anscheinend war dieses 1:0 der Autostädter der Weckruf für den VFL, wie es Lucien Favre auch sinngemäß nach dem Spiel zugab.

 

Fortan spielte sich die Borussia nahezu in einen Rausch und agierte wie aus einem Guss – ein Angriff nach dem anderen rollte auf den Kasten der Wölfe. Ohne in der Defensive wirklich etwas anbrennen zu lassen, zeigten Favres junge Wilde herzerfrischenden Angriffsfußball, herrliche Spielzüge und den nötigen Zug zum Tor. Der VFL war präsent, kombinationssicher und pfeilschnell – die Art und Weise wie die Mannschaft auftrat, war so keinesfalls zu erwarten. So zeigte sich auch Lucien Favre nach dem Spiel erstaunlich emotional und euphorisch. Die Wolfsburger konnten indes froh sein „lediglich“ 4 Treffer kassiert zu haben und mit einem blauen Auge davon gekommen zu sein.

 

Jung, dynamisch, zielstrebig und unheimlich gefestigt – der VFL ist furios in diese Bundesliga-Spielzeit gestartet. 10 (!!!) Pflichtspiele in Folge ohne Niederlage, die Defensive nahezu „zugemauert“, schnelles Kombinationsspiel in der Offensive und 7 Punkte nach 3 Spielen. Träumen darf erlaubt sein – für Fans und Spieler – bis Montag. Dann gilt der Fokus dem Spiel „auf Schalke“, indem es nachzulegen gilt. Abheben wäre das dümmste. Von Spiel zu Spiel denken die genau richtige Marschroute. Lucien Favre wird dafür sorgen. Ganz sicher…

 

 

 

Die Tabelle lädt zum Träumen ein – Spitzenreiter

 

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 20. August
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