Einladung der Ultras Düsseldorf zum Derby in der Altstadt

Die Ultras Düsseldorf haben die Fans von Borussia Mönchengladbach zu einem Fußballfest in ihre Stadt eingeladen. Wie wir finden ist dies genau der richtige Schritt der DFL zu zeigen, was sie da für einen Mist geplant haben – sollte diese Einladung denn tatsächlich ernst gemeint sein (wovon man leider aufgrund der Wortwahl nicht unbedingt ausgehen kann). Es wäre der perfekte Gegenentwurf zum Verein mit der großen Kirche am Rhein. In den Farben getrennt, in der Sache vereint? Die Einladung der Düsseldorfer Ultras im Originaltext:

Geisterspiel gegen Gladbach

Nach langen Jahren der Abstinenz, sind wir also tatsächlich zurück in der 1. Bundesliga und schon am 2. Spieltag geht es gegen unsere guten Freunde aus Viersen.

Wir sind äußerst enttäuscht darüber, dass uns der DFB dieses langersehnte Spiel nicht auf den Rängen verfolgen lassen will. Wir hoffen sehr, dass der Einspruch unseres Vereins Fortuna Düsseldorf ein Umdenken bei den Verantwortlichen bewirkt und WIR, die Fans von Fortuna Düsseldorf, unsere Mannschaft wie gewohnt im Stadion unterstützen können.

Sollte es dennoch zum Geisterspiel gegen Borussia Mönchengladbach kommen, wollen wir uns allerdings das Fußballfest nicht versauen lassen!
Mit großer Freude und einem Schmunzeln auf den Lippen nehmen wir Nachrichten aus dem nahegelegenen Viersen auf, dass man trotz des Geisterspiels nach Düsseldorf anreisen möchte, um einen tollen Fußballtag zu erleben. Als guter Gastgeber sehen wir uns in der Pflicht, euch, die Anhänger der Borussia aus Mönchengladbach, in unsere wunderschöne Stadt am Rhein einzuladen – schon Napoleon und Heinrich Heine waren von ihr verzaubert! Unsere Altstadt mit ihrer Vielzahl an Gassen und Kneipen eignet sich perfekt, um zusammen mit uns diesen Feiertag zu zelebrieren.

Wir würden uns sehr über ein zahlreiches Erscheinen eurerseits freuen – wir wollen euch das Großstadtfeeling ein wenig näher bringen und mit euch unsere Rückkehr in die Bundesliga feiern.

Ultras Düsseldorf 2000

Nachzulesen auch auf www.ultrasdüsseldorf.de

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 27. Juni
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