Favre warnt vor starker Hertha-Offensive

Borussia Mönchengladbach möchte beim „Topspiel“ am Samstagabend (18.30 Uhr) gegen Hertha BSC Berlin wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Vor dem Spiel plagen Trainer Lucien Favre allerdings kleinere Personalsorgen. Zudem warnt der Romand vor der starken Offensive der Hertha und davor, den Tabellenvorletzten auf die leichte Schulter zu nehmen …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Borussia will zurück in die Erfolgsspur. Dabei nicht mithelfen werden definitiv Thorben Marx (Knieprobleme) und Mathew Leckie (Oberschenkelprellung). Beide stehen aufgrund ihrer Verletzungen nicht zur Verfügung. Hinter dem Schweden Oscar Wendt, der in den vergangenen Wochen immer näher an die Startelf herangerückt ist, steht aufgrund einer Wadenprellung noch ein  Fragezeichen. „Er hat gestern im Training einen Schlag abbekommen und konnte heute nicht trainieren. Wir müssen abwarten, wie es morgen bei ihm aussieht“, zeigte sich Favre dennoch nicht hoffnungslos.

Definitiv wieder so richtig an Bord ist hingegen Mike Hanke, der in den vergangenen Wochen mit Adduktorenproblemen zu kämpfen hatte: „Mike ist wieder bei 100 %“, hatte Favre zu vermelden. Ob der 28-jährige jedoch zurück in die Anfangsformation der „Fohlen“ rutscht, ließ der Schweizer offen. Überhaupt wollte er sich zur Aufstellung für das Spiel gegen die Hertha „wie üblich“ nicht abschließend äußern.

Respekt vor Kontern

Die Borussia ist gegen den 17. der Tabelle selbstverständlich in der Favoritenrolle und es wird dem VfL obliegen, das Spiel zu machen. Lucien sieht genau darin auch eine Gefahr: „Es ist immer schwer, gegen Mannschaften zu spielen, die im Abstiegskampf stehen. Sie spielen seit einiger Zeit vorne mit Rukavytsya, Raffael, Ben-Hatira und Ramos. Das sind sehr schnelle Spieler, deshalb müssen wir aufpassen, dass wir nicht in Konter laufen.“

Gegen Hertha wieder vereint? Mike Hanke ist wieder bei 100 % und bereits für einen Einsatz von Beginn an (Foto: jdp-fotos.com)

Ohnehin sieht der Schweizer seinen ehemaligen Arbeitgeber nicht derart schlecht, wie es der bedrohliche Tabellenplatz vermuten lässt: „Es wird ein schweres Spiel für uns, in dem wir top-konzentriert sein müssen. Die Hertha hat vor zwei Wochen 3:1 in Mainz gewonnen, und auch am vergangenen Wochenende hätten sie beim 1:4 gegen Wolfsburg ein viel besseres Ergebnis erreichen können. Sie hatten unglaubliche Chancen, die sie aber nicht genutzt haben.“

Auf die Borussia wartet also ein „kompliziertes Spiel“ – ein echtes „Kampfspiel“. Die von König Otto Rehhagel trainierten Berliner stehen  mit dem Rücken zur Wand und werden daher wohl alles ihnen mögliche in die Waagschale legen, um etwas Zählbares aus Mönchengladbach mit in die Hauptstadt zu nehmen. Für die Borussen heißt dies: Den Kampf annehmen, dagegenhalten und keinen Zentimeter Rasen hergeben. Alte Tugenden, die den Gladbachern aus der vergangenen Saison noch bestens bekannt sein dürften …

So spielt die Borussia:

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 05. April
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