Geduldspiel – ist Berlin für die Borussia eine Reise wert?

Borussia gegen Hertha BSC Berlin oder Lucien Favre zu Gast bei seinem ehemaligen Verein. Die Hertha ist ein ordentlich aufspielender Aufsteiger – einfach wird das Spiel für die Borussia nicht, auch wenn man als Favorit ins Spiel geht…

 

Der VFL zu Gast in Berlinmit dem durchaus starken Aufsteiger (Platz 10) aus der Hauptstadt, wartet ein kompliziertes Spiel auf die Borussia. Die Hertha wird trotz des Heimspiels tief stehen und zunächst auf eine solide Verteidigung setzen – ein Spiel das der Elf von Trainer Lucien Favre eher nicht gelegen ist.

Favre, der von 2007-2009 selbst erfolgreicher Trainer der Berliner Hertha war, wird seine Jungs darauf einstellen: Selbst gut stehen, intelligent verteidigen und blitzschnell nach vorne kombinieren. Nur so wird man das Bollwerk des Aufsteigers knacken können ohne selbst in höchste Gefahr zu geraten. Es wird eine Frage der Geduld, eine Frage der Reife, ob die Borussia ihr Spiel im Olympiastadion durchbringen kann…

 Der Gegner:

Die Berliner Hertha – Aufsteiger und das recht frech. Platz 10 steht derzeit zu Buche und es sieht nicht danach aus, als ob die Berliner in dieser Saison wirklich in Gefahr geraten könnten. Trainer der Hauptstädter: Markus Babbel, der seit seinem Amtsantritt im Juli 2010 hervorragende Arbeit leistet. Besonders im Auge behalten sollten Dante und Co. Herthas Shootingstar Pierre-Michel Lasogga. Der 19-jährige Mittelstürmer hat in dieser Saison bereits 5 Tore sowie 4 Torvorlagen auf dem Konto (inklusive DFB-Pokal).

Die Bilanz: 

Nicht gerade rosig: In 24 Bundesliga-Gastspielen konnte die 11 vom Niederrhein lediglich 4 Siege einfahren. Diesen 4 Siegen stehen 5 Remis und 15 Niederlagen gegenüber. Den letzten Sieg im Olympiastadion konnte der VFL am 10.09.2002 verbuchen – es ist also mal wieder an der Zeit eine „Serie“ zu brechen… 24 Spiele/4 Siege/5 Unentschieden/15 Niederlagen

 

So spielt die Borussia:

Lucien Favre hat alle „Fohlen“, mit Ausnahme von Igor de Camargo, beisammen. Einen Grund personelle Änderungen vorzunehmen hat er nicht  – einzig auf der Position des defensiveren Part der „Doppelsechs“ könnte wieder einmal rotiert werden. Ob der Norweger Nordtveit oder Marx beginnen wird, wird der Schweizer wohl erst in letzter Minute entscheiden.

Sicher stehen, geduldig sein,  intelligent verteidigen und immer wieder schnelle Nadelstiche nach vorne setzen, nur dies kann der Matchplan an der Spree sein – Lucine Favre wird es am besten wissen…

Der Nach dem Spiel Tipp:

Es wird wie gesagt ein echtes Geduldspiel. Berlin wird tief und sicher stehen, ohne dabei die eigene Offensive zu vernachlässigen. Am Ende steht ein 1:1 Unentschieden mit dem beide Mannschaften leben können…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 04. November
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