Granit Xhaka zur Borussia? Eberl dementiert nicht

Granit Xhaka ist einer der Shootingstars der Axpo Super League und ein großer Hoffnungsträger der von Ottmar Hitzfeld trainierten Schweizer Nationalmannschaft (6 Einsätze). Diversen Medien zufolge steht der 19-jährige ganz weit oben auf der Wunschliste Lucien Favres. Max Eberl dementiert das Interesse der Borussia derweil nicht …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Das Borussia Mönchengladbach den zentralen Mittelfeldspieler bereits seit längerem beobachtet ist kein Geheimnis. Das die Gladbacher auf dieser Position Bedarf haben ebenfalls. Ein Interesse des VfL an Granit Xhaka ist daher wenig verwunderlich, hat Sportdirektor Max Eberl doch auch im Sommer die finanziellen Mittel zur Verfügung einen Spieler dieser Güteklasse an den Niederrhein zu lotsen.

Was vor allem für eine Verpflichtung des spielstarken Mittelfeldtalents spricht: Xhaka ist in der Lage ein Spiel zu ordnen, an sich zu reißen und zu gestalten – Fähigkeiten, die der derzeitigen Zentrale der „Fohlenelf“ beinahe völlig fehlen. Zudem konnte er bereits erste internationale Erfahrungen in der Champions-League sammeln.

Angesprochen von Sky-Reporter Sebastian Hellmann, ob Xhaka denn einer für die Gladbacher sei, antwortete Eberl, das er zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine Namen nennen könne. Der Schweizer sei jedoch ein sehr, sehr guter und interessanter Spieler. Ein klares Dementi klingt anders. Eberls Arbeitsweise ist es zwar, keinerlei Äußerungen zu Verhandlungen preiszugeben. Dennoch ist es ebenfalls Eberls Naturell, Gerüchte ohne Wahrheitsgehalt sofort zu dementieren.

Seine bedeckte Haltung könnte aber auch mit dem Interesse des Hamburger SV am 19-jährigen Linksfuß im Zusammenhang stehen. Der dortige Trainer Thorsten Fink, würde seinen ehemaligen Schützling aus Basel gerne zum HSV holen.

Der hoch talentierte Schweizer Nationalspieler Xhaka  gilt medial als der Wunschspieler Favres schlechthin. Gut möglich, dass ihm Gladbachs Sportdirektor diesen nicht ganz günstigen Wunsch (Marktwert ca. 7 Millionen Euro) erfüllen wird – auch um eine bessere Verhandlungsbasis für eine Vertragsverlängerung Favres im Sommer zu schaffen.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 05. März
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