„Ich kann noch nicht sagen, was wir in der Zukunft tun werden“ – Lott jonn, Max!

„Ich kann noch nicht sagen, was wir in der Zukunft tun werden“ – so lautete vergangene Woche Max Eberls Antwort auf die Nachfrage der RP-Online, ob denn an den Spekulationen um Felipe Santana vom BvB sowie Romelu Lukaku vom FC Chelsea etwas dran ist. Die „Öffentlichkeitsarbeit“ der Gladbacher, diesbezüglich in Person Max Eberls, lässt dabei mehr Fragen aufkommen, als das Sie Antworten gibt …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gifhttp://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Will sich Gladbachs Sportdirektor nicht in die Karten schauen lassen, oder gibt es tatsächlich noch keine konkreten Pläne und Namen für die kommende Spielzeit? Für den Verein Borussia Mönchengladbach samt seinen vielen Anhängern bleibt zu hoffen, das es sich tatsächlich nur um einen taktischen Schachzug Max Eberls handelt. Alles andere käme einer Katastrophe gleich.

Bereits beim Transfer des wohl wichtigsten Spielers der Mannschaft – Marco Reus – zeigte sich Gladbachs Sportdirektor ob des Weggangs einigermaßen überrascht. Ausschließen konnte er einen Wechsel nicht, dennoch war er guten Mutes den Nationalspieler mit einem, für die Borussia unmoralischen Angebot, langfristig an den Verein zu binden. Selbiges gilt für den Weggang von Roman Neustädter, bei dem man ebenfalls gute und fortgeschrittene Gespräche attestierte.

Nun ist Eberl beim brasilianischen Abwehrchef Dante ebenfalls vom Verbleib in Mönchengladbach überzeugt. „Wir sind seit längerem in intensiven und positiven Kontakt. Wir wollen mit Dante verlängern.“ Auch wenn ein, von Teilen der Medien, spekulierter Vertrag bei den Münchener Bayern noch nicht unterschrieben ist, scheint ein Abgang als sehr wahrscheinlich. Siehe auch: „Ich werde bis zum Saisonende alles geben …“.

Lucien Favre könnte der nächste Abtrünnige sein, obwohl Eberl an einer Vertragsverlängerung feilt. Nur Taten und Fakten werden wohl für den Schweizer zählen und ihn zu einer Verlängerung seines bis 2013 laufenden Kontrakts bringen – er wird wissen wollen wie, womit  und vor allem mit wem er im Sommer planen kann. Langsam wird es Zeit Fragen in Antworten umzuwandeln. Möglichst mit Ausrufezeichen. Ansonsten kann Eberl zusätzlich nach einem geeigneten Trainerkandidaten fahnden.

Favres Wortwahl wird jedenfalls forscher: „Man muss ehrlich sein. Wenn beim HSV Töre ausfällt, haben sie einen Sala oder einen Ilicevic. Die habe ich hier nicht, ich kann nur 19- oder 20-Jährige bringen …“ . Ein klares Signal an Sportdirektor Eberl, der Lucien Favre insgesamt neun Neuzugänge präsentierte, die jedoch innerhalb des Kaders allesamt kaum eine gesteigerte Rolle spielen. Der Schweizer zeigte sich ob der Zugänge bereits im Sommer leicht verstimmt und unzufrieden – dennoch behielt er bislang gute Miene zum „bösen Spiel“.

Max Eberl wird derweil hoffentlich nicht derartig blauäugig sein und zu diesem bereits weit fortgeschrittenen Zeitpunkt in der Saison, ohne praktikablen Plan dastehen. Für den Fall werden sich die Fans vom Niederrhein gerade laut denken: „Lott jonn, Max …“

 

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 27. Februar
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