Igor de Camargo – Gladbachs Robben

Borussias Belgier ist mal wieder verletzt. Das Training der Nationalmannschaft brach er ab und reiste umgehend nach Mönchengladbach zurück. Neueste „Errungenschaft“ des Belgiers: Teilabriss des Innenbandes im linken Knie. Dies ergab eine Kernspinuntersuchung am heutigen Morgen. Seuchenvogel? Pech? So langsam muss man sich Gedanken machen…

Igor de Camargo kann es wohl selbst kaum Fassen… Foto: D.Päffgen, jdp-fotos.de

 

Arjen Robben ist einer der gefährlichsten Spieler des FC Bayern – wenn er denn spielt. Oft kann er dem Kicken aber nicht nachgehen, da ihn eine Verletzung nach der anderen ausbremst. Ähnlich ist es bei Borussia Mönchengladbachs Igor de Camargo. Einer der gefährlichsten Spieler des Teams, mit Anlagen die der Borussia richtig gut tun. Doch auch bei ihm folgt eine Verletzung auf die andere – ein Wunder das man de Camargo am Niederrhein dennoch als Goalgetter bezeichnen kann. Was wäre wenn der Belgier mal ein halbes Jahr am Stück beschwerdefrei wäre? Nicht auszudenken…

 

De Camargo beschwerdefrei? Kaum vorstellbar. Der Belgier schreit förmlich nach Verletzungen – natürlich nur im übertragenen Sinne. Gladbachs Stürmer scheint, ähnlich wie Arjen Robben, Gefangen im eigenen Körper . 

 

Die „de Camargo-Krankenakte“ seit er für Borussia spielt

Quelle:Transfermarkt.de

 

Absolut auffällig: de Camargos Probleme mit den Knien. Gerade die neuerliche Verletzung „Teilabriss des Innenbandes“ lässt auf mögliche muskuläre Schwächen im Umfeld des Gelenkes schließen. Das Innenband hat die Aufgabe der Stabilisierung des Gelenkes und kann durch Gewalteinfluss oder einer Drehbewegung reißen. Zumeist aufgrund fehlender Stabilität im umliegenden Muskelgewebe. 

 

Wie auch immer man versucht die Misere des Igor de Camargo zu erklären: Es bleiben viele Fragezeichen. Mit Pech alleine ist es nicht getan – der Belgier scheint irgendwelche gesundheitlichen Probleme im Hintergrund zu haben. De Camargos Körper wehrt sich und schickt Alarmzeichen am laufenden Band, so wird Borussias medizinische Abteilung nun alle Welt zu tun haben, den wirklichen Problemen seines Körpers auf die Spur zu kommen.

 

Oftmals können simple Erkrankungen solche Körperreaktionen hervorrufen. So sollen bei einigen Spielern gar erkrankte Zähne der Grund für andauernde muskuläre Probleme gewesen sein. Klingt komisch, sollte aber wenn nicht schon geschehen, bei einer derartigen Aneinanderreihung abgeklärt und ausgeschlossen werden.

 

Weiter bleibt aus VFL-Sicht zu hoffen, dass Igor de Camargo seine Verletzung nun zu 100% auskuriert und im Anschluss langsam wieder an die Belastung herangeführt wird. In der jüngeren Vergangenheit scheint man, aufrund falschen Ehrgeiz des Spielers und der sportlichen Situation, da des öfteren ein paar Schritte zu schnell gewesen zu sein.

 

Vielleicht sollte sich die sportliche Führung auch so langsam einen adäquaten Plan B für die Zukunft überlegen, denn das der 28-jährige Belgier noch einmal Stabilität in seinen Körper bekommt scheint gegenwärtig mehr als fraglich…

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 11. Oktober
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