Ist „Mini-Arjen-Robben“ Maxi Beister einer für Borussia?

Das Gerücht hält sich hartnäckig und gilt spätestens seit dem öffentlich werden des Reus-Transfers zu Borussia Dortmund als heiß. Der noch bis zum 30.06.12 vom HSV an Zweitligist Fortuna Düsseldorf verliehene Maximilian Beister, soll weit oben auf dem Mönchengladbacher Einkaufszettel für die kommende Saison stehen …

Maximilian Beister war in der vergangenen Hinrunde, ähnlich wie Marco Reus, der Mittelpunkt der Berichterstattung. Sämtliche Medien sprachen über den Senkrechtstarter der Düsseldorfer, es entstand geradezu ein beispielloser Hype um den 21-jährigen gebürtigen Göttinger. 8 Tore und 11 Torvorlagen in 17 Spielen machten den schnellen Außenspieler für einige Vereine interessant. Neben dem HSV, wo Beister noch einen Vertrag bis zum Sommer 2013 besitzt, gilt derzeit Borussia Mönchengladbach als Verein mit gesteigertem Interesse.

Ein Interesse des aktuellen deutschen Meisters Borussia Dortmund, mit dessen Trainer Jürgen Klopp sich Beister angeblich in der Hinrunde traf, gilt seit der Verpflichtung von Nationalspieler Marco Reus als verloschen. „Maxi ist ein hochtalentierter junger Mann, der sehr spektakulär spielt“ – sagt Düsseldorfs Manager Wolf Werner über den aktuellen U21-Nationalspieler. Eine Tatsache, die natürlich auch HSV-Sportchef Frank Arnesen auf den Plan ruft. Dieser bekannte zuletzt öffentlich über Beister „Er ist wie eine Rakete hochgeschossen, hat den Durchbruch geschafft“.

Die Wasserstandsmeldungen aus Hamburg sind indes seit knapp 3 Monaten immer dieselben. Man will den 21-jährigen im Sommer zurück an die Elbe holen und langfristig an den Verein binden. Doch insbesondere nach dem öffentlich gewordenen Reus-Transfer von Mönchengladbach zum BvB, kommt scheinbar Bewegung von anderer Seite in die Sache. Spekulationen zu Folge „wirbt“ Gladbachs Sportdirektor Eberl derzeit sehr intensiv um den schnellen sowie technisch versierten Offensivspieler.

Neben Eberls kurzem Statement: „Maxi Beister ist ein interessanter Spieler“, geht Frank Arnesen mehr aus sich raus und sagt: „Noch im Februar wird es eine Entscheidung im Fall Beister geben“. Die Tatsache das sich der Spieler selbst überhaupt nicht zu diesem Thema äußert und ein klares Bekenntnis zu „seinem“ Verein vermissen lässt, untermauert die mögliche Existenz eines weiteren kaufwilligen Interessenten.

Dass es sich dabei um Ajax Amsterdam handelt, dessen Manager Danny Blind Beister mehrfach beobachten ließ und ihm aufgrund seiner Spielweise den Namen „“Mini-Arjen-Robben“ bescherte, gilt als sehr unwahrscheinlich.

Nein, passen würde Maximilian Beister ins Anforderungsprofil der Gladbacher Borussia und dessen Trainer Lucien Favre, der von seinen Spielern eine hohe Spielintelligenz, Schnelligkeit sowie Polyvalenz auf dem Platz fordert.  Als offensiv vielseitig einsetzbarer Spieler – Beister kann auf den Flügeln, als hängende Spitze oder als echter Angreifer spielen – passt er perfekt ins Anforderungsprofil des Schweizers.

Ob er gar in die großen Fußstapfen des Marco Reus passen könnte, bliebe abzuwarten. Das Potenzial besitzt der für gut 3-4 Millionen Euro zu habende Beister augenscheinlich in jedem Fall.

 

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 15. Februar
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu