Jantschke bis 2014 Borusse – eine logische Konsequenz und klare Ansage

Borussia Mönchengladbach hat den am Saisonende auslaufenden Vertrag mit Tony Jantschke vorzeitig bis zum Sommer 2014 verlängert. Gerade in Anbetracht der „neuen“ Borussia eine logische Konsequenz und klare Ansage für die Zukunft…

 

Der VFL steht blendend da. Bayern-Verfolger Nummer 1 in der Liga, dazu ein ausgeglichener Kader mit ordentlichem Potenzial für die Zukunft. Ein Spieler der seit Monaten mit konstant guten Leistungen glänzen kann: Tony Jantschke, 21 Jahre jung, U-Nationalspieler. Seit Borussias „neuer Fohlenflüsterer“ Lucien Favre für die Mannschaft verantwortlich ist, gehört das Eigengewächs zum Stammpersonal des wieder erstarkten VFL und ist somit im großen Maße mitverantwortlich für den Erfolg der Mannschaft in den vergangenen Monaten.

Das der Junge aus Hoyerswerda ein großes Talent besitzt, war den Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit bekannt – bereits 2008 konnte der damals 18-jährige unter dem damaligen Trainer Hans Meyer debütieren. Unter Lucien Favre gelang dem Rechtsverteidiger nun der Durchbruch der ihm zuvor aufgrund einiger Verletzungen, u.a. ein Mittelfußbruch der ihn ein halbes Jahr kostete, bislang verwehrt blieb.

Qualität setzt sich durch. Tony Jantschke hat es getan. Mit einem langen Atem und einer, für einen 21-jährigen, ungeheuren Professionalität. Die Zukunft gehört dem technisch versierten Kämpfer Jantschke –  so sehen ihn nicht wenige Experten als Borussias kommenden 35. deutschen Nationalspieler.

Ein Kompliment an dieser Stelle, nach all der Kritik der vergangenen Monate, auch an Max Eberl: Leistungsträger werden gehalten und junge Talente langfristig an den Verein gebunden – nur so kann der VFL neue Ziele in Angriff nehmen. Die nächsten Kandidaten: Juan Arango in der Rubrik Leistungsträger, sowie Marc André ter Stegen aus der Gruppe der jungen Talente. Mit beiden wurde bereits gesprochen und Gesprächsbereitschaft signalisiert. Es entwickelt sich etwas im Borussia-Park…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 19. Oktober
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