Kapitel Fortuna Düsseldorf wohl beendet: Was passiert mit Tobias Levels?

Der 25-jährige Rechtsverteidiger steht vor dem wohl wichtigsten wichtigen Punkt in seiner Profi- Karriere.  Während sein Heimatverein Borussia Mönchengladbach nicht mehr mit ihm plant, mehren sich die Anzeichen in Düsseldorf, das man auch beim Aufsteiger nicht mehr mit Levels plant…

Düsseldorf holt erfahrene Alternative

Es sind eher finanzielle Aspekte, die Fortuna Düsseldorfs Chef Wolf Werner zweifeln lassen – sportlich gesehen war Tobias Levels bislang eine klare Verstärkung für die Mannschaft von Trainer Norbert Meier. Nun wurde bekannt, dass die Fortuna den Südkoreaner Du-Ri Cha für die Position des rechten Verteidigers verpflichtet hat. Eine Billig-Lösung mit viel Erfahrung.

Der mittlerweile 31-Jährige wechselt ablösefrei von Celtic Glasgow an den Rhein. 700.000 Euro müssten die Düsseldorfer für Levels an die Borussia überweisen, wenn sie ihn denn fest verpflichten wollten. Geld, das man nun anderweitig einplanen möchte.

Für Levels eine Katastrophe

Vor allem für Levels selbst kommt diese Entwicklung einer Katastrophe gleich. „Ich will unbedingt in Düsseldorf bleiben – wir werden eine Lösung finden. Ich fühle mich wohl bei Fortuna. Ich mag das Umfeld, die Fans, die Atmosphäre im Team gefällt mir“ bekannte sich Levels bereits vor einigen Tagen gegenüber dem Express klar zur Fortuna. Nun kommt alles anders. Der erhofften Lösung stellen sich die Gladbacher in den Weg.

Die Lösung wäre ein ablösefreier Transfer gewesen – logisch, dass Sportdirektor Max Eberl da nicht mitmacht. Auf rund eine Million Euro wird der Marktwert des bis 2013 an den Verein gebundenen Rechtsverteidigers geschätzt. Levels selbst soll indes dazu bereit gewesen sein auf einen großen Teil seines Gladbach-Gehalts zu verzichten. Wohl aus gutem Grund.

Eberl und Favre planen ohne Levels

Denn in Mönchengladbach plant man nicht mehr mit dem einstigen Jugendspieler. Auf der rechten Abwehrseite ist man mit dem gereiften Tony Jantschke sowie dem U20-Talent Matthias Zimmermann ordentlich aufgestellt. Dahingehend äußerte sich auch Sportdirektor Eberl klar und deutlich gegenüber der vereinseigenen Homepage: „Wir sind bereit, Tobias gehenzulassen, denn wir planen auf seiner Position weiter mit Tony Jantschke und Matthias Zimmermann.“

Nun steht der 25-jährige Rechtsverteidiger also vor dem wohl wichtigsten Schritt seiner Karriere. Für ihn gilt es nun nicht in der Versenkung zu verschwinden und bei einem Verein unterzukommen, der auf die Qualitäten des fußballerisch limitierten aber einsatztechnisch immer ans Limit gehenden Kämpfers setzt.

Die Erfahrung aus 83 Erstligaspielen (ein Tor) sowie 53 Zweitligapartien sollten seine Suche positiv beeinflussen – zu gönnen ist es dem Kämpferherz allemal.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 10. Juni
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