Klassisches Eigentor

Die zur Jahreshauptversammlung der Borussia, am 29. Mai 2011, an den Start gehende Initiative-Borussia schoss in den vergangenen Tagen ein klassisches Eigentor. Obwohl man auf der Info-Veranstaltung der Initiative noch verkündete die Mitgliederliste „legal“ von der Borussia zu bekommen um sämtliche Mitglieder anzuschreiben, ging man nun einen völlig verkehrten und unseriösen Weg…

Laut Recherchen des Fanprojekts ereilen Fanclubs der Borussia seit wenigen Tagen Anrufe eines Call-Centers. Deren Auftrag: Das verbreiten von Informationen über die Initiative-Borussia, respektive Werbung betreiben in deren Sache. Quelle der Daten sind den Recherchen zu Folge veröffentlichte Fanclublisten im Internet.

Möchte die Initiative tatsächlich mit solch einer Aktion Stimmen gewinnen um den Weg für eine Wachablösung innerhalb Borussias Führungsetage zu ebnen? Wenn solch primitive und unseriöse Werbung und Stimmengewinnung der Weg sein soll, dann gute Nacht Initiative. Alles was damit erreicht wird ist Verärgerung derer die man für sich gewinnen will und ein weiterer Schritt Richtung Unseriösität.

Völlig daneben, klares, klassisches Eigentor. In Zeiten des Internets, Social Networks sowie vielen Magazinen und Blogs rund um die Borussia, gibt es wesentlich effektivere und vor allem stilvollere Mittel. Nervanrufe im Stile bekannter „Glückslose“ – so wird man wohl kaum das Vertrauen der Wähler für sich gewinnen und selber „glücklos“. Glück – und vor allem erfolglos bei der kommenden JHV.

Will man doch noch auf der Zielgeraden Mitglieder seriös für sich gewinnen, wäre es nun an der Zeit sich völlig offen zu präsentieren. Her mit den Zielen und vor allem her mit den Namen. Die Namen derer, die bei einer im besten Falle gewonnenen Wahl für die Initiative stehen und die Zügel der Fohlen in die Hand nehmen. So wie man sich nun präsentiert, kann man sich die Kandidatur für die JHV am 29. Mai sparen und anfallende Kosten, u.a. für ein Call-Center, caritativen Einrichtungen oder Projekten zukommen lassen.
Call-Center Anrufe – die falsche Initiative liebe Initiative…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 20. April
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