Kontinuierlich zum Erfolg – Ein Seitenhieb

Am Sonntag steht für den VFL der Auswärtsknaller beim FC Schalke 04 an (für ausführlichen Vorbericht hier klicken). Patrik Kohlhas aus Köln hat sich mit der derzeitigen Situation der Borussia beschäftigt und sieht trotz der positiven Dinge auch Gefahren. Für den Inhalt und die dort niedergeschriebenen Meinungen ist ausschließlich Patrik verantwortlich…

 

 

Also Euphorie ist ja noch fehl am Platz. Man denke da an anfänglich schwache Bayern, ein sich noch findendes Stuttgart oder den VFL Kaufrausch-Magath. Man sollte also wirklich auf die Bremse treten. Wären wir jetzt Herbstmeister, würde ich sagen, ok absteigen können wir nicht mehr. Aber was zum Beispiel, wenns rabenschwarz läuft und ein paar Säulen ausfallen (denke da gleichzeitig an Reus, Dante, ter Stegen)? Ich will nicht klingen wie der letzte Pessimist, aber DAS was jetzt ist, sagt noch gar nichts aus. Man kann hoffen, dass sich eine Tendenz abzeichnet, ok, aber Favre ist jetzt auch kein Medizinmann oder so.

 

Arbeit ist der halbe Spieltag die andere Hälfte ist laufen was die Beine hergeben.



Taktisch kann man der Mannschaft bislang nichts vorwerfen, wenn auch die Tore gegen Wolfsburg teilweise recht glücklich waren. Chancen waren genug da und in Sachen Kombinationen konnte man wirklich staunen. Aber was wenn der „Schönwetterfußball“ dann vorbei ist und die Realität kommt? 2 oder 3 Niederlagen in Folge. Die Mannschaft darf nicht brechen. Ganz ehrlich sehe ich trotz der Erfolge noch ein paar Problemstellen, die angegangen werden müssen:

 

 

1. Die Finanzen. Auf lange Sicht kann man nicht erwarten oben mit zu mischen wenn kein Geld da ist

 

2. Die „Aussortierten“. Bradley, Idrissou und andere, die auf der Tasche der Vereins liegen

 

3. Kartenproblem Nordkurve. Kein realistischer freier Verkauf möglich – viele Fans murren

 

4. Überheblichkeit: Beispiel Bobadilla, der jetzt gedanklich schon Meister ist – man bedenke, Hochmut kommt vor dem Fall

 

 

Das mal nur so als kleine Punkte. Noch kann man den Kopf nicht in den Sand stecken, es geht ja noch, aber wie gesagt, es kann sich alles ändern. Die Ansage war schon Richtig in Bezug auf Biedermanns‘ Statement – von Spiel zu Spiel denken – aber man muss auch die Kirche im Dorf lassen. Und wo wir schon bei Doppelpass-Floskeln sind: Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten. Und wenn 17 mal 90 Minuten absolviert sind, wissen wir, was Sache ist…

 

Kontinuierlich zum ERFOLG….

 

 


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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 27. August
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