Lieber „pfeifender Zuschauer“…

Borussia Mönchengladbach ist die Überraschungsmannschaft dieser noch jungen Saison. Trotzdem gab es gegen den 1.FC Kaiserslautern vereinzelte Pfiffe von den Rängen – vor allem zur Halbzeitpause. Es waren nicht viele und daher kaum hörbar, aber dennoch ein absolutes Unding das danach „schreit“ eine „Email“ an den/die pfeifenden zu schreiben…

 

 

Lieber „pfeifender Zuschauer“,

 

oder sollte ich lieber sagen: „Liebe Pfeife“ ? Für mich ist Ihre Aktion absolut nicht nachvollziehbar. Dieses Pfeifen. Dieses Pfeifen zur Halbzeitpause gegen die eigene Mannschaft und bei einigen nicht ganz so gelungenen Aktionen. Wissen Sie eigentlich was vor einem halben Jahr war? Wissen Sie um die prekäre Situation Borussias damals? Wissen Sie woher diese Mannschaft kommt?

 

Ich glaube eher das sie letzte Saison überhaupt nicht da waren. Vielleicht in Leverkusen beim 6:3 und in der Woche danach. Ganz ehrlich – so jemanden wie Sie braucht niemand. Weder die Fan-Gemeinde noch die Mannschaft. Ihr fragwürdiger „Support“ ist nicht gewünscht – auch wenn Sie selbstverständlich das Recht besitzen Ihre Meinung frei kund zu tun. Wie sagte schon ein bekannter Kabarettist: „Wenn man keine Ahnung hat – einfach mal die Fr*sse halten…“ oder halt nach Köln-Müngersorf fahren.

 

Sie hätte selbige übrigens besser gehalten. Zumindest aber die Finger aus dem Mund. Sie Pfeife. Was Sie an diesem Nachmittag gegen den 1.FC Kaiserslautern gesehen haben, war eine Mannschaft die in aller Ruhe versucht hat ein kompliziertes Spiel spielerisch zu lösen – was ihr beim 1:0 auch vortrefflich gelang. Favres Jungs haben sich nicht aus der Ruhe bringen lassen und haben ihren durchaus ansehnlichen Fußball durchgezogen – trotz der Pfälzer Mauertaktik. Das bei einem so defensiven Gegner nicht alles gelingen kann, sollte wohl klar sein. Was dachten Sie denn? Dachten Sie das der VFL fortan sämtliche Gegner aus dem Borussia-Park zaubert?

 

Blicken Sie einmal auf die letzten 15 Jahre, vor allem aber auf die letzte Spielzeit. Unter diesen Gesichtspunkten ist das rund um den Borussia-Park schon Zauber genug. Wenn Ihnen das nicht ausreicht und sie nicht von Spiel zu Spiel denken können, sollten Sie besser wieder zu Hause bleiben – von mir aus pfeifend vor dem Fernseher. Vielleicht serviert Ihnen Ihre Frau ja ein Bier…

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 12. September
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