MESDS – Max Eberl sucht den Superstar

Borussias Sportdirektor Max Eberl kommt nicht zur Ruhe. Nach der nervenaufreibenden Saison weilt der gebürtige Bayer nicht etwa im Urlaub, nein Eberl sondiert den Spielermarkt. Nach einigen Millionentransfers der letzten Jahre, scheint die „Kriegskasse“ der Gladbacher nicht gerade üppig gefüllt zu sein – Eberl ist gezwungen aus wenig viel zu machen…

MESDS – Max Eberl sucht den Superstar. Borussia benötigt Verstärkungen, will man sich endlich einmal im Mittelfeld der Liga etablieren. Problem daran: Nach einigen Millionentransfers der jüngeren Vergangenheit (Bailly, Dante, Bobadilla, de Camargo), steht dazu nicht mehr all zu viel Geld bereit. Transfers dieser Kategorie wird der VFL in diesem Jahr nicht stemmen können, weshalb Sportdirektor Max Eberl gezwungen ist aus wenig viel zu machen. Das er dazu fähig ist und ein Blick für Talente besitzt, hat er in der Vergangenheit bereits nachhaltig bewiesen.

Chartbreaker Marco Reus – machs noch einmal Max

Vor Beginn der Saison 2009 holte Gladbachs Sportdirektor einen gewissen Marco Reus aus Ahlen. Ein schmächtiger junger Spieler aus der 2. Liga, den damals lediglich Insider und Kenner der 2. Liga auf dem Zettel hatten. Für „schlappe“ 700.000 € wechselte jener Marco Reus damals in den Borussia-Park und entwickelte sich prächtig. Nach einer richtig guten ersten Saison, entwickelte sich der heute 22-jährige zu Borussias Lebensversicherung und Star der Mannschaft. Sein Wert für die Mannschaft – sportlich wie charakterlich – ist unmessbar, sein Wert finanziell um ein vielfaches gestiegen. Hätte Borussia mehrere Spieler der Marke Reus, wäre die jahrzehntelang anhaltende sportliche Talfahrt wohl längst durchschritten.

In diesem Sommer soll sich jenes Szenario aus 2009 wiederholen. Max sucht den Superstar, ein Superstar der nichts kostet und weitestgehend unbekannt ist. Max Eberls Kandidaten in diesem Sommer-Casting: Matthias Zimmermann (18) vom Karlsruher SC, Lukas Rupp (20) der ebenfalls beim KSC unter Vertrag steht und der Australier Mathew Leckie (20).

Während der Transfer des Offensiv-Allrounders Leckie bereits fest steht, verhandelt Eberl bei Devensiv-Allrounder Zimmermann sowie dem offensiven Mittelfeldmann Rupp noch bezüglich der Ablösemodalitäten. Beide besitzen beim Karlsruher SC noch einen gültigen Vertrag und müssen somit aus dem Kontrakt herausgekauft werden – die klammen Karlsruher benötigen indes jeden Euro und werden daher wohl bei entsprechenden Beträgen schwach werden.

Leckie, Zimmermann und Rupp – allesamt blutjung und zweifellos talentiert, aber ebenso sportliche „Wundertüten“. Hoffentlich beweist „Chefjuror“ Max Eberl mal wieder ein gutes Händchen und zaubert den nächsten „Star“ wie aus dem Nichts hervor. Zu gönnen wäre es ihm, Trainer Favre und der Borussia.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 09. Juni
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