„Nach dem Spiel“ – Tore gegen Krebs und Depressionen

Sommerpause. Kein Bundesligafußball – dafür gute Laune und vielerorts ein unbeschwertes Leben. Grillabende, Partys, „chillen“ am See oder Strand. Wenn man mal darüber nachdenkt geht es den meisten von uns doch richtig gut. Wir meckern und stöhnen dennoch rum und das auf höchstem Niveau. Nicht jeder unter uns kennt dieses Leben, lebt sein Leben in dieser Leichtigkeit…

 

Fußball. Krebs. Wie passt das zusammen? Krebs geht jeden etwas an, denn Krebs macht keinen halt vor irgendeinem Status. Neben unzähligen Erkrankten in eines jeden Umfeld, gibt es auch Prominente Beispiele im Fußball. Zuletzt wurde die Krebserkrankung Eric Abidals vom FC Barcelona publik. Leberkrebs. Gott sei Dank hat er den Tumor besiegt und kann wieder das machen was er so liebt – Fußball spielen.

 

Depressionen und Fußball? Zunächst sei gesagt das Depressionen „auf dem Vormarsch“ sind. Ca. 20 % der Bevölkerung sind betroffen, ca. 4 Millionen Deutsche gar akut behandlungsbedürftig – Tendenz steigend. Wird eine Depression nicht entdeckt und somit nicht behandelt, steigt das Risiko eines Suizid. Man geht davon aus, das etwa 40-60 % aller Suizide in Deutschland auf eine Depression zurückzuführen sind. ( 10.000 Suizide, 100.000 Suizidversuche pro Jahr in Deutschland) Statistisch gesehen begeht in Deutschland alle 47 Minuten ein Mensch einen Suizid…

 

Robert Enke – jung, erfolgreich, beliebt. Ein Mann der alles hatte – Geld, eine tolle Frau, Erfolg und Sicherheit. Der damalige Torwart von Hannover 96 beging am 10. November 2009 Selbstmord. Nur seiner Frau Theresa ist es zu verdanken das der Grund für diesen ebenso schrecklichen wie sinnlosen Tod an die Öffentlichkeit kam: Robert Enke litt jahrelang unter Depressionen. Die Geschichte Robert Enkes wird jedem ein Begriff sein und sollte hier nicht weiter erläutert werden.

 

 

„Nach dem Spiel“ – Tore gegen Krebs und Depressionen

„Ei jei jei jei – Borussia Mönchengladbach. Wir singen und tanzen auf jedem Fußballplatz – ein Schuss, ein Tor, 1 Euro“

 


„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ will helfen – und ihr dürft/sollt dabei sein. Jeder von Euch der was gutes tun möchte, kann sich per Email unter: Tore-gegen-Krebs-und-Depression@gmx.de anmelden. Dort hinterlasst Ihr bitte Name, Adresse und Spendenbetrag pro Tor der Borussia. Für jedes Tor das die Borussia in der kommenden Saison erzielt, sollte mindestens 1 € gespendet werden – wer will, natürlich gerne auch mehr. Wer nicht öffentlich mit seinem Namen erwähnt werden will (es wird eine Teilnehmerliste online geben), sollte dies in der Email kurz erwähnen.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 17. Juni
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