Peniel Mlapa im Pech: Sechs Wochen Pause für den Neuzugang – Herrmann vor Rückkehr

Als Borussias Neuzugang Peniel Mlapa in der 62. Spielminute eingewechselt wurde, war die Welt für den U21-Nationalspieler noch in völliger Ordnung. Als ihm nur fünf Minuten später gar das erste Tor für seinen neuen Arbeitgeber gelang, schien die harte Arbeit der vergangenen Wochen erste Früchte zu tragen. Der Treffer zum 4:1 im Testspiel gegen den VfL Bochum hätte der I-Punkt auf eine richtig gute Vorbereitung des gebürtigen Togolesen sein können…

Hätte – wenn da nicht jene Verletzung aus der 77. Spielminute gewesen wäre. 15 Minuten war Peniel Mlapa da erst auf dem grünen Rasen des rewirpowerStadion. Die Diagnose: Bänder- und Kapselriss im rechten Sprunggelenk. Waren Spieler und Verantwortliche im Anschluss des Testspiels noch hoffnungsvoll ob der Schwere der Verletzung, ist die negative Diagnose nun nach einer ausgiebigen Untersuchung traurige Gewissheit.

Borussias Neuzugang, der unmittelbar nach dem Spiel bereits auf Krücken in Richtung Mannschaftsbus lief, wird seiner Mannschaft voraussichtlich sechs Wochen fehlen. Schade für den 21-jährigen Stürmer, der bislang einen hervorragenden Eindruck hinterließ. Schnell, athletisch und körperlich robust präsentierte sich der ehemalige Hoffenheimer, der ohne diese Verletzung, in den ersten Spielen, wohl gute Karten auf einem Platz im Team gehabt hätte.

„Verletzungen gehören im Fußball leider dazu. Natürlich sind die Schwere und der Zeitpunkt ganz bitter, aber ich muss nach vorne schauen und alles tun, umso schnell wie möglich wieder fit zu werden“, sagte der sichtlich geknickte Mlapa. Trainer Lucien Favre muss nun also bis Anfang September auf seinen schnellen und variabel einsetzbaren Stürmer verzichten. Da trifft es sich gut, das neben Alexander Ring, der gegen Bochum bereits sein Comeback feiern konnte, sowohl Patrick Herrmann als auch Mike Hanke nach ihrer Rehabilitation wieder ins Team zurückkehren werden.

Erstgenannter wird wohl bereits am kommenden Mittwoch wieder ins Geschehen eingreifen können. Der Muskelfaserriss bereitet dem 21-Jährigen keine Probleme mehr.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 29. Juli
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu