Reus: Puma wohl das Zünglein an der Waage

Ganz Gladbach wundert sich über den Weggang ihres „Lieblings“ Marco Reus zum BVB – hatte er doch monatelang davon gesprochen sich am Niederrhein wohlzufühlen und nicht an einen Wechsel zu denken. Letzten Endes kommt man an dem vermeintlichen Hauptgrund vieler Transfers nicht vorbei: Geld. Geld, das wohl im Falle Reus eine noch bedeutsamere Bedeutung hat als angenommen …

Das ein Spieler für mehr Geld den Verein verlässt ist nachvollziehbar. Zumindest für Fans, die nicht gerade auf große Romantik und Gefühle im Fußball stehen. Beim Reus-Deal kommt neben einem nicht unerheblichen Jahresgehalt noch eine andere gewichtige monetäre Seite hinzu. Der Sportartikelhersteller Puma steigt zum kommenden Juli beim BVB groß ein. So groß, dass die Dortmunder gar das Zugpferd der Marke werden sollen. Puma, BVB, Reus?

Marco Reus wird bereits von Puma ausgestattet und ist das Gesicht der Kampagne „Puma King“. Dies stellt augenscheinlich nur den Anfang der Puma-Reus-Ehe dar. Marco Reus soll den Vorstellungen des Unternehmens nach in Zukunft zum Gesicht der Marke Puma aufsteigen. Der Jungnationalspieler soll der Spieler, soll das Gesicht des Sportartikelherstellers werden.

Duell der Ausrüster?

Möglicherweise waren also weder der BVB, noch die sportliche Perspektive oder gar das Gehalt in Dortmund von entscheidender Bedeutung. In München, London oder gar Madrid hätte er mit Sicherheit ein Vielfaches mehr einstreichen können. Hinter den Kulissen gab es wohl einen Kampf der Sportmarken: Puma gegen den Ausrüster der Bayern – Adidas.

Marco Reus kann man diese Sache kaum verübeln und nur gratulieren: Während der BVB ab dem kommenden Sommer für 8 Jahre mit dem Herzogenauracher Unternehmen kooperiert, wird der Nationalspieler die kommenden 5 Jahre das Gesicht der Marke. Monetär gesehen stellt dieser Deal wohl sämtliche Gehaltszahlungen in den Schatten…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 05. Januar
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