Schneller Abschied von Joshua King?

Er ist erst seit einem halben Jahr beim VFL und wurde auf der vergangenen Jahreshauptversammlung als großer Neuzugang gepriesen. Doch für Joshua King könnte das Gastspiel in Mönchengladbach ein schnelleres Ende finden als geplant …

Ganze 20 Minuten Spielzeit kann der aktuelle norwegische U21-Nationalspieler für die Bundesligamannschaft Borussia Mönchengladbachs vorweisen. Zu wenig für den Spieler, zu wenig für seinen eigentlichen Verein Manchester United und keine echte Alternative für Lucien Favre – diese Tatsachen bewegen Sportdirektor Max Eberl dazu das Gespräch mit dem Club von der Insel zu suchen.

Macht diese Ausleihe noch sinn? Wohl kaum – keiner der drei Parteien hat augenscheinlich nutzen davon. Die Gründe dafür, das der 19-jährige King die Borussia nicht wie erhofft verstärken konnte liegen auf der Hand: Zu den vielen kleinen Verletzungen und der Operation kurz vor seiner Verpflichtung kommt erschwerend hinzu, das es für den VFL sportlich hervorragend läuft. Joshua King lief von Anfang an den verlorenen ersten Wochen hinterher – ein Rückstand, den er bei der sportlichen Entwicklung der Mannschaft nicht aufholen konnte.

So ist es nicht verwunderlich das Max Eberl die Gespräche bezüglich der Zukunft Kings wie folgt formuliert: „Natürlich hat so ein großer Klub Interesse daran, dass ein Spieler auch spielt, wenn sie ihn ausleihen. Dass das nicht der Fall ist, dafür können weder der Junge noch wir etwas.“

Borussia gibt damit wohl sehr wahrscheinlich einen Spieler ab – somit wird nach dem DFB-Pokalspiel wohl Bewegung in den Kader kommen. Max Eberl und Lucien Favre werden mindestens eine Alternative für den wahrscheinlich scheidenden King auf dem Zettel haben …

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 20. Dezember
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