Selbstvertrauen zurückholen…

Das DFB-Pokalspiel beim 1.FC Heidenheim ist für den VFL mehr als nur ein normales Pokalspiel. Neben einem Sieg  und dem damit verbundenen Einzug in die nächste Runde, gilt es nach zuletzt 3 Ligaspielen ohne Sieg wieder Selbstvertrauen zu tanken. Doch aufgepasst: Ein Selbstläufer wird dieses Spiel gegen den vermeintlich kleinen Drittligisten nicht…

 

Der Gegner:

Die Heidenheimer – keine unbekannte Truppe für die Borussen. Bereits zum Abschluss des Sommertrainingslagers traf man in einem Freundschaftskick aufeinander. Das Ergebnis: 3:1 für den VFL der sich schwer tat, sich allerdings damals auch in einer anderen Stufe der Vorbereitung befand als die Heidenheimer, die um einiges früher in den Ligabetrieb starteten.

Zwei Spieler der Baden-Württemberger werden mit doppelter Motivation auflaufen: Nico Frommer und Andreas Spann – beides keine Unbekannten am Niederrhein. Auf den mittlerweile 33-jährigen Frommer, der zu Beginn der Spielzeit noch in der Truppe der vereinslosen Kicker mitmischte um sich fit zu halten, sollte Borussias Defensive besonders aufpassen: In jedem der letzten 4 Begegnungen „knipste“ er eine Bude…

Die Bilanz:

Eine weiße Weste – für beide Mannschaften. Beide Vereine standen sich bislang noch nie in einem Pflichtspiel gegenüber…

So spielt die Borussia:

Auch wenn es genügend Gründe gäbe die Formation gegenüber dem enttäuschenden Spiel in Hoffenheim zu ändern: Lucien Favre wird es nicht tun. Lediglich der von einer Grippe wieder genesene Kapitän Filip Daems wird wohl für Oscar Wendt in die Anfangsformation rutschen.

Eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem Gastspiel in Hoffenheim vor 3 Tagen muss her, denn ein Abend mit harter Arbeit steht für den VFL auf den Plan. Der 1.FC Heidenheim, Tabellendritter der 3. Liga, rechnet sich einiges aus gegen den favorisierten Erstligisten und wird um jeden Zentimeter Rasen kämpfen. Es wird also ähnlich schwer wie in Hoffenheim, das eigene Spiel durchzubringen. Das gewohnt schnelle und direkte Passspiel wird schwierig durchzusetzen, könnte aber die Waffe sein gegen eine, zu erwartende, dicht gestaffelte Heidenheimer Mannschaft.

Bloß keine Nerven zeigen, geduldig sein und vorne einer der ersten Möglichkeiten nutzen – die Marschroute für das schwierige Pokalspiel, denn je länger der Underdog das 0:0 hält, desto komplizierter entwickelt sich die Partie.

Nach dem Spiel Tipp:

Wir hauen Heidenheim weg – denkste. Es wird eng, knapp und Phasenweise unansehlich. Egal. Mund abputzen und den glücklichen 2:1 Sieg in Heidenheim als den Anfang einer neuen Serie ansehen…

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 25. Oktober
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