Treuebekenntnis – Reus bis 2013 Borusse?!

Der FC Bayern München, der aktuelle Deutsche Meister aus Dortmund, der FC Arsenal und nun auch Real Madrid – die Liste der Vereine, die ihn verpflichten wollen, könnte noch quer durch Europa verlängert werden. Ein Abgang des Offensivspielers der Gladbacher scheint nur eine Frage der Zeit. Doch Interessenten werden sich wohl noch mindestens ein Jahr gedulden müssen …

„Ich habe zu diesem Thema schon so oft gesagt, dass ich einen Vertrag hier in Gladbach bis 2015 habe. Und damit ist auch alles gesagt“, so reagierte Marco Reus bislang auf Anspielungen bezüglich eines möglichen Wechsels im Sommer 2012. Seine Aussagen dürften in den Ohren der vielen Fans für wohltuende Klänge sorgen, doch wer die Branche kennt der weiß: von solchen Aussagen ist mäßig viel, bis gar nichts zu halten. Siehe zuletzt Manuel Neuer bei seinem Abgang zu den Bayern.

Doch Reus ist nicht Neuer. Nicht nur das Reus Tore am Fließband erzielt (10 Treffer in 15 Spielen), während Kollege Neuer seinen Kasten weitestgehend sauber hält – nein, augenscheinlich unterscheidet die beiden Nationalspieler einiges mehr.

 Reus fühlt sich sportlich und privat wohl in Mönchengladbach

Dass sich Marco Reus in Mönchengladbach wohl fühlt, ist kein Geheimnis. Der 22-jährige macht keinen Hehl daraus und betont immer wieder auch öffentlich wie geradezu geborgen er sich auf- und neben dem Platz in Mönchengladbach fühlt. So erscheint ein Artikel auf Sport1.de als sehr glaubwürdig: Reus will bis 2013 in Gladbach bleiben

Die Redaktion will erfahren haben, das die Verantwortlichen der Elf vom Niederrhein auch in der kommenden Saison mit dem Nationalspieler planen können und sich der 22-jährige nicht mit einem Wechsel in 2012 beschäftigt. Eine Tatsache, die auf alle bisherigen Äußerungen sämtlicher Protagonisten passt. Reus bis mindestens 2013 beim VFL – sportlich wäre es Gladbachs Riesenchance in neue Sphären zu gelangen und sich neue Perspektiven zu erarbeiten.

Was nach 2013 ist, ist im schnelllebigen Fußballgeschäft ohnehin kaum absehbar. Für die Borussia heißt dies in jedem Falle, das man ein weiteres Jahr mit seinem fußballerisch bestem Spieler planen kann und mehr Zeit hat, einen würdigen Reus-Nachfolger zu finden. Fans der Borussia dürfen auf 2012 gespannt sein: es entwickelt sich etwas in Mönchengladbach …

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 02. Januar
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