Vollgas für den VfL: Die Mannschaft braucht uns jetzt – bedingungslos

Geht Dante zum FC Bayern? Wen präsentiert Max Eberl als Neuzugang? Marc Schmitz aus Mönchengladbach gehen diese Spekulationen mächtig auf den Nerv. Für ihn gilt der Fokus ausschließlich den letzten 6 Partien der Borussia. Seine Gefühle hat er für Euch in einem Gastbeitrag ausgedrückt. Für den Inhalt ist ausschließlich Marc verantwortlich …

Die letzten Wochen waren alles andere als optimal. Nur ein Sieg aus den letzten sechs Ligaspielen und das äußerst unglückliche Aus im DfB-Pokal haben ihre Wirkung anscheinend nicht verfehlt. Die Mannschaft wirkt mental müde, was Teile der Fans dazu veranlasst scheinbar in Panik zu verfallen. Sogar das Erreichen des vierten Platzes wird von nicht wenigen infrage gestellt.

Leute – wir haben zehn Punkte (!!!) Vorsprung. Natürlich würde es noch einmal eng werden, wenn wir aus den nächsten sechs Spielen die gleiche Ausbeute hätten. Aber mal ehrlich: Wie wahrscheinlich ist ein solcher Totaleinbruch? Und tun wir uns und vor allem aber der Mannschaft einen Gefallen damit, einen solches Szenario eher in Betracht zu ziehen, als der Mannschaft noch den Sprung auf Platz 3 zuzutrauen?

Reicht es nicht das sämtliche Medien keine Gelegenheit auslassen, um Borussias Absturz zum Saisonende zu prophezeien? Müssen wir uns von so einem Mist denn wirklich anstecken lassen? Und wenn uns dann so gar nichts mehr einfällt, hängen wir uns zum 387. Mal daran auf, dass Eberl uns noch keine drei hochkarätigen Neuzugänge für die nächste Saison präsentiert hat. Was fällt dem eigentlich ein? Pennt der etwa?

Mensch Leute, hört mit dem Scheiß auf. Unsere Borussia spielt die beste Saison seit über 30 Jahren. Und anstatt auch nach einer kleinen Negativserie die Brust rauszustrecken und die Mannschaft mit aller Kraft zu unterstützen, ihr das Gefühl zu geben, dass wir an sie glauben, wird an allen Ecken das bisher Erreichte infrage gestellt. Frei nach dem Motto: „Der Einbruch war ja irgendwie eh nur eine Frage der Zeit.“ Hallo? Geht’s noch?

In den verbleibenden sechs Partien sollen alle eng zusammenstehen: Fans und Spieler gleichermaßen... (Fotos: jdp-fotos.com)

Ich habe vollstes Vertrauen in unsere Mannschaft. Vor allem aber in unseren Trainer und bin sicher, dass man aus den letzten Wochen die richtigen Schlüsse gezogen hat. Wir werden am Samstag gegen Berlin wieder die Borussia sehen, die uns in den letzten 12 Monaten so viel Freude gemacht hat. Und selbst wenn nicht gleich alles klappt, will ich im Stadion kein genervtes Raunen hören – völlig überflüssig.

Die Mannschaft spielt seit einem Jahr am absoluten Limit. Und wenn es jetzt gerade mal nicht so läuft, ist ihr nicht damit geholfen, wenn jetzt selbst wir Fans in den Chor der Zweifelnden mit einstimmen. Ganz im Gegenteil. Lasst uns der zwölfte Mann sein, den die Jungs verdient haben – ohne Wenn und Aber.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 04. April
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