Von der Rutsche auf die Schaukel

Die aktuelle Situation der Borussia – mehr als positiv. Dennoch gibt es Anhänger die dem Braten nicht trauen oder einfach auch, ähnlich wie Lucien Favre, eine Menge Probleme sehen. Einer von ihnen ist Patrik Kohlhas aus Köln, Leser dieses Blogs. Er hat seine Gedanken mal für Euch auf den Bildschirm gebracht. Für den Inhalt und die vertretene Meinung ist ausschließlich Patrik verantwortlich…

 

Hallo Liebe Borussen,

 

bin ich hier der einzige der sich Sorgen macht? Vor einiger Zeit schrieb ich eine Metapher von einer Rutsche und dem Kind, dass sich oben befindet. Betrachtet man die ganze Sache jetzt, muss ich jedoch meine Meinung revidieren. Ich glaube jetzt eher an eine Schaukel. Warum gerade daran? Nun, es ist eigentlich ganz einfach:

Das Kind Borussia fängt an, ganz langsam zu Schaukeln. Es schaukelt sich ganz langsam, dann jedoch immer schneller nach oben. Es denkt sich „Ist eigentlich doch gar nicht schwer“ und wird unvorsichtig. Jetzt können einige Dinge schief gehen, am schwierigsten ist jedoch ganz einfach das Festhalten. Oder im Sinne der Borussia, sich oben zu halten.

Hört das Kind auf, seine Beine zu nutzen, geht es langsam nach unten. Es kann sich also nicht auf die Faule haut legen. Rückenwind (auch durch die Fans) ist natürlich ein großer Vorteil. Aber jegliche Einflüsse können alles ganz schnell zu Nichte machen.

 

Nehmen wir mal aktuelle Beispiele:

Marco Reus: Wenn man den Gerüchten so glauben darf, wird er ja bei diversen Top-Clubs gehandelt. Er sagte selber, dass er nicht vor hat zu wechseln, aber die Frage ist natürlich, wie viel Unruhe kann die Mannschaft ertragen?

Schwache Leistungen: Sehr viele Fans nehmen schon die internationalen Ränge ins Auge. Aber sind wir mal ehrlich. Mangelnde Chancenverwertung und solche Auftritte wie gegen Heidenheim – so wird das nie was.

Mangelnde Chancenverwertung: Ich glaube, dazu muss ich nicht viel zu sagen.

Man könnte sich natürlich jetzt dran halten mit Dingen die noch nicht so gut sind, aber sind wir mal ehrlich:  Noch schaukelt sich das Kind da oben hin und her. Schafft es denn den Absprung? Eigentlich sollte das die große Frage sein. Schafft es den Sprung von einer mittelmäßigen bis schlechten Schaukelei zu einem wirklich tollen Erlebnis? Die Frage dürfen wir uns wohl bis zum Ende der Saison stellen. Es kann sehr schnell nach unten gehen – leider.

Man mag mich kritisieren dafür, dass ich immer so negativ denke. Aber seien wir mal ehrlich. Kommt einem das alles nicht viel zu leicht vor? Warten wir mal ab was sich noch tut in den nächsten Wochen. Kind Borussia und Papa Favre werden wohl noch einige Erfahrungen auf dem Spielplatz Bundesliga machen. Von der Rutsche bis zum bösen kleinen Jungen im Sandkasten (FC).

Also bis zum nächsten Mal…

Patrik Kohlhas

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Björn Brodermanns am 01. November
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu