„Von Spiel zu Spiel“ zur Unsterblichkeit

Marc Schmitz aus Mönchengladbach hat für die Leser von „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ seine aktuelle Gefühlslage zur Borussia nach dem Spiel gegen die Bayern zusammengefasst und daraus einen Gastbeitrag erstellt. Für den Inhalt ist ausschließlich Marc verantwortlich …

Liebe Leser von „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“,

habt Ihr eigentlich schon so richtig begriffen, was da am Freitagabend im Borussia Park passiert ist? Sachlich nüchtern könnte man sagen: „Wir haben die Bayern geschlagen!“ Objektiv muss man jedoch sagen, dass wir sie nicht nur geschlagen, sondern über 90 Minuten beherrscht haben.

Und wenn man, so wie ich nach dem 3:0, die Freudentränen beim besten Willen nicht mehr zurückhalten konnte, dann kann man sogar sagen, dass wir den großen FCB phasenweise vorgeführt haben.

Als ich in der letzten Woche geschrieben habe, dass es an der Zeit wäre, die Antwort auf das unsägliche „Zerfall-Geschreibsel“ der letzten Wochen auf dem Platz zu geben, hab ich im Traum nicht dran gedacht, dass der Rückrundenauftakt ein solches Fest werden würde.

Ich war zwar von einem Sieg überzeugt – aber das am Freitag war mehr als ein Sieg. Es war eine DEMONSTRATION. Und ich sage Euch eins: Auch wenn unser Trainer, Manager Eberl und unsere Mannschaft davon (noch) nichts hören wollen: Jetzt geht die Saison erst richtig los. Jetzt ist alles möglich – auch die MEISTERSCHAFT!

Seit Freitag bin ich absolut davon überzeugt, dass wir Meister werden KÖNNEN. Und genau dieses „Können“ sehe ich als unseren absoluten Vorteil. Denn wir sind im Prinzip die Einzigen da oben, die Meister werden „können“ und eben nicht „müssen“. Die Anderen haben alle Druck – Bayern mehr, Dortmund und Schalke weniger. Im Vergleich zu uns aber eben immer noch ne ganze Menge. Uns hat doch trotz allem kaum einer ernsthaft auf der Rechnung und genau das könnte am Ende noch helfen, die Schale endlich wieder nach Hause zu holen.

Übrigens, damit wir uns richtig verstehen: Das Trainer, Mannschaft und Manager nach außen hin Understatement betreiben, und nicht müde werden, „von Spiel zu Spiel zu denken“ ist absolut richtig. Zum einen würden verfrühte Meisterschaftsgedanken die Mannschaft nur „lähmen“, und zum anderen würde den Verantwortlichen auch jede noch so kleine Äußerung in diese Richtung, von der gesamten Medienlandschaft um die Ohren gehauen, wenn es denn am Ende tatsächlich nicht reichen sollte.

Daher tun sie gut daran, dieses Thema nach außen hin so lange wie möglich auf kleinstmöglicher Flamme zu kochen. Auf der anderen Seite sehe ich es aber als die Pflicht eines jeden Fans an, von der Schale zu träumen und daran zu glauben. Wenn nicht jetzt – WANN DANN!?

Wir haben 6 Punkte Vorsprung auf einen, und jetzt kommt’s: NICHT-CHAMPIONS-LEAGUE-PLATZ.  Und nur einen einzigen Punkt Rückstand auf Platz 1. Das muss man sich nur mal auf der Zunge zergehen lassen. Ich persönlich bekomm da jetzt gerade schon wieder ne dicke Gänsehaut.

Mal ganz ehrlich: Wer jetzt nicht an die Schale glaubt, ist selber Schuld – oder eben Bayern-Fan. 😉

Auf geht’s Borussen, lasst uns gemeinsam GESCHICHTE SCHREIBEN!!

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 24. Januar
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