Vorbericht: Borussia gegen Freiburg – Zeit für Serientäter

Die Borussia zu Gast beim SC Freiburg – in der Vergangenheit selten von Erfolg gekrönt. Doch am morgigen Samstag scheint vieles anders: Es gilt Serien auszubauen. Auf beiden Seiten…

 

 

 

 

Platz 17 gegen 3. Eine klare Sache – zumindest auf dem Papier. Dennoch ist der SC Freiburg besser einzuschätzen als es die bisherigen Leistungen sowie Ergebnisse in der laufenden Saison aussehen lassen. Der VFL darf auch gegen die Breisgauer keinen Millimeter Rasen herschenken, darf keinen Prozentpunkt nachgeben – dann sieht es gut aus mit dem Ausbau einiger Serien.

 

Borussia kann auf 4 Siege in Folge kommen (vielleicht der 4. „zu null“ ?), der SC Freiburg hätte dann 4 Niederlagen in Folge zu verzeichnen. Auch nicht von schlechten Eltern: VFL-Keeper Marc-André ter Stegen ist seit nunmehr 296 Minuten ohne Gegentor. Ein Ausbau auf 386 Minuten wäre aus Borussensicht mal richtig wertvoll: Mindestens Platz 3 bei bereits 19 Punkten – die Elf von Lucien Favre wäre oben, auch bei einer Niederlage in den kommenden Spielen, erst einmal nicht zu verdrängen…

 

 

Der Gegner:

 

Die „Breisgau-Brasilianer“ aus Freiburg sind bislang mehr schlecht als recht in die Saison gestartet. Das, das Jahr Eins nach Robin Dutt kein einfaches wird war jedem in Freiburg klar, doch 5 Niederlagen bei 12:22 Toren ( 4 Punkte) lassen das Abstiegsgespenst im badenova-Stadion einziehen. Vorne hui, hinten pfui – mit Torjäger Papiss Demba Cissé stellt der SC einen der Torgarantien der Bundesliga. In dieser Saison gelangen dem Senegalesen bereits 6 Tore und 3 Vorlagen in 7 Spielen.

 

 

Die Bilanz:

 

In Freiburg gab es für die Elf vom Niederrhein bislang wenig zu holen, so setzte es in der Bundesliga in 10 Gastspielen bereits 5 Niederlagen. Neben 4 Remis steht bislang ein magerer Sieg zu Buche – ein Wert der am Wochenende aus Sicht der Gladbacher gerne verbessert werden kann. 10 Spiele/1 Sieg/4 Unentschieden/ 5 Niederlagen

 

 

So spielt die Borussia:

 

 

 

Gründe etwas zu ändern erschließen sich für Lucien Favre nicht, zu stark war die Leistung gegen den 1.FC Nürnberg in der vergangenen Woche. Auch zum „Matchplan“ des VFL gibt es nicht viel zu sagen: Rausgehen, das eigene Spiel durchziehen, sich dem Gegner aufzwängen und beschäftigen. Wenn die Mannschaft dann noch die beiden Fixpunkte Cédric Makiadi sowie Papiss Demba Cissé im Griff hat, sollte es klappen mit dem 4. Sieg in Folge.  

 

Es wird an Thorben Marx sein, Freiburgs Dreh- und Angelpunkt Makiadi nicht ins Spiel kommen zu lassen. Aggressive Zweikampfführung, dem Gegner permanent „auf den Füßen stehen“ – ein Rezept gegen den Kongolesen, der so schnell die Lust verliert. Torjäger Cissé ist beim Duo Dante/Stranzl in besten Händen, allerdings muss dieser 90. Minuten voll konzentriert bearbeitet werden – den kleinsten Fehler bestraft Freiburgs Goalgetter sofort.

 

 

Nach dem Spiel Tipp:

 

 

Gewagt aber nicht unrealistisch: Der VFL gewinnt im Breisgau mit 2:0. Nur die Serie der 1:0 – Spiele reißt – endlich. Der von der Presse fälschlicherweise als minimalistisch bezeichnete Fußball hat ein Ende und alle, bis auf Lucien Favre, sind restlos zufrieden. Der Schweizer wird mal wieder ob der schwachen Chancenverwertung murren.

 

Was aber am Ende zählt sind 4 Siege in Folge, 19 Punkte und wieder einmal ein Spiel „zu Null“. Während der VFL die Bayern jagd, jagd Marc-André ter Stegen Manuel Neuer mit 386 Minuten ohne Gegentor – es ist also Zeit für die Serientäter vom Niederrhein…

 

 

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 30. September
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