Wird Lars Stindl von Hannover 96 der polyvalente Ersatz für Neustädter?

Beim kommenden Gastspiel in Hannover sollten die Gladbacher Fans ein Auge auf den Spieler mit der Nummer 28 der Gastgeber werfen. Dieser könnte im Sommer den zu Schalke 04 wechselnden Roman Neustädter auf dem offensiveren Part der „Doppelsechs“ beerben – auch wenn dieser gegen Gladbach wohl wie zumeist auf der rechten Mittelfeldseite für Dampf sorgen wird …http://www.nach-dem-spiel-ist-vor-dem-spiel.com/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif

Die Rede ist von Lars Stindl, 23-Jahre jung, absoluter Leistungsträger der Niedersachsen und flexibel einsetzbar. Gerade seine Polyvalenz auf dem Platz macht ihn wohl für die Borussia und Trainer Lucien Favre so interessant. Stindl kann beinahe sämtliche Positionen im Mittelfeld bekleiden, fühlt sich jedoch auf der rechten Mittelfeldseite sowie dem offensiven Part in der „Doppelsechs“ am wohlsten.

Das große Plus des Hannoveraners: Zweikampfstärke gepaart mit einer gehörigen Portion Spielkultur – gerade Letztgenanntes ist ein Attribut, das dem Spiel der Gladbacher Zentrale doch arg fehlt. Laut dem „Kicker“  ist Sportdirektor Max Eberl gewillt den spielfreudigen Mittelfeldarbeiter im kommenden Sommer an den Niederrhein zu lotsen. Kein einfaches Unterfangen, denn der Mittelfeldspieler fühlt sich an der Leine eigentlich richtig wohl.

Stindls Vertrag bei 96 läuft noch bis 2013 – Gespräche über eine Verlängerung des Kontrakts laufen, sollen aber zuletzt ins Stocken geraten zu sein. Steckt das Interesse der Gladbacher dahinter? Für den 23-jährigen, der in Hannover ein hohes Standing genießt, müsste Eberl wohl gut 4,5 Millionen Euro berappen, sollte der Spieler gewillt sein, zur Borussia zu wechseln.

Hannover 96 wird sich voraussichtlich auch im kommenden Jahr für die Europa-League qualifizieren. Daher könnte die Perspektive Champions-League für Stindl den Ausschlag geben, das bisherige Umfeld zu verlassen und in Mönchengladbach sein Glück zu versuchen. Der ehemalige U-21 Nationalspieler wird sich jedenfalls genau überlegen, welche Option der richtige Schritt für seine weitere Karriere sein wird – schnelle Entscheidung beinahe ausgeschlossen.

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veröffentlicht von Björn Brodermanns am 30. März
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