1. FC Kaiserslautern: Hamburger SV führt erste Gespräche mit Trapp-Berater

Hamburger SVDer Hamburger SV hat derzeit auf der Position der Nummer eins eigentlich keine großen Sorgen: Jaroslav Drobny hat sich nach einem schwachen Saisonstart gefangen, war zuletzt der starke Rückhalt, den sich HSV-Trainer Thorsten Fink wünscht. Doch der Hamburger SV will sich für die kommende Spielzeit mit einem neuen Torwart verstärken.

Eigentlich galt René Adler lange als Kandidat Nummer eins. Doch der Noch-Keeper von Bayer Leverkusen würde nicht billig werden, auch wenn Adler die Werkself ablösefrei verlassen kann. Handgeld und Gehalt könnten für den HSV zu teuer sein. Zudem gilt der ehemalige Nationalspieler als sehr verletzungsanfällig. Daher hat man beim HSV einen Plan B auf dem Zettel: Kevin Trapp vom 1. FC Kaiserslautern.

Als sich in der vergangenen Saison Tobias Sippel verletzte, stellte Marco Kurz Kevin Trapp zwischen die Pfosten. Der U21-Nationalspieler wusste zu überzeugen und ist seither die klare Nummer eins. Eigentlich möchte der FCK den 2013 auslaufenden Vertrag verlängern, doch Trapp zögert noch. Wie der „kicker“ berichtet, hat es auch Gespräche zwischen dem HSV und Trapp-Berater Volker Struth gegeben. Sollte es dem FCK nicht gelingen, den Kontrakt mit dem 21 Jahre alten Torhüter zu verlängern, wäre im Sommer die wohl letzte Möglichkeit, um noch einmal richtig Kasse zu machen.

Im vergangenen Sommer wollte Schalke den Torhüter als Ersatz für Manuel Neuer verpflichten. Doch der FCK wollte seinen Spieler nicht gehen lassen und hatte daher eine hohe Ablöseforderung gestellt – Schalke winkte ab und entschied sich für eine Lösung mit Ralf Fährmann. Dies könnte sich nun ändern, angeblich sollen die Pfälzer bereit sein, einen moderaten Preis aufzurufen.

Auch HSV-Legende Uli Stein fordert die Verantwortlichen des Vereins auf, eine neue Nummer eins zu verpflichten. „Drobny hat sich stabilisiert. Doch für die hohen Ansprüche des HSV, hoffentlich bald wieder im Europapokal zu spielen, reicht es nicht“, so Stein gegenüber der „Bild“. „Jaroslav hat einfach keine internationale Klasse.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 13. Februar
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