1. FC Köln: Kommt Andre-Pierre Gignac von Olympique Marseille?

1. FC KölnDer 1. FC Köln muss aller Voraussicht nach bis zum Winter auf Milivoje Novakovic verzichten. Auch wenn der Angreifer dann wieder fit ist, scheint unklar, ob er wieder zur alten Topform auflaufen wird. Mit Lukas Podolski hat man nur eine ernsthafte Alternative zu Novakovic. Allerdings agiert Poldi lieber auf den Flügeln oder hinter den Spitzen. Daher schaut sich Sportdirektor Volker Finke seit Wochen nach Alternativen um.

Wie die „Marseillaise“ berichtet, soll der Sportdirektor des FC dabei auf einen Angreifer aus Frankreich gestoßen sein. Da Andre-Pierre Gignac derzeit auf Kriegsfuß mit Olympique-Trainer Didier Dechamps steht, soll er einem Wechsel nicht abgeneigt sein. In Marseille besitzt der 16-malige französische Nationalspieler noch einen Vertrag bis 2015. Daher würde eher ein Leihgeschäft in Frage kommen, denn eine hohe Ablösesumme kann sich der FC derzeit wohl nicht leisten.

Indes sorgt Novakovic für einen kleinen Eklat. Denn in der Halbzeit gegen Borussia Mönchengladbach sagte der Angreifer am Sky-Mikro, dass FC-Keeper Michael Rensing bei dem Freistoß zum 0:2 nicht gut aussah: „Da muss der Torwart früher spekulieren. Das kann er halten.“ Wie die „Bild“ berichtet, soll Trainer Stale Solbakken seinen Spielern einen Maulkorb verpasst haben, um nicht Öl ins Feuer zu kippen.

Doch nicht alle Spieler scheinen sich an die Vorgabe zu halten. Denn gegenüber der Zeitung sagt Rensing: „Das ist respektlos und nicht in Ordnung. Ich werde mit Nova noch ein ernstes Wörtchen reden.“ Auch Lukas Podolski äußerte sich zu den Aussagen seines Kollegen: „So etwas muss man intern ansprechen. Es ist nicht gut das in der Öffentlichkeit über die eigenen Kollegen zu sagen.“ Christian Eichner erklärte, dass so ein Verhalten „in einer Mannschafts-Sportart nicht vorkommen“ sollte. „Ich weiß, er meint es gut“, sagt Solbakken. Köln ließ seinen zuweilen schwierigen Angreifer jetzt erstmal in die Heimat fliegen – „persönliche Dinge regeln“, so die Begründung des Vereins.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 28. November
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