1. FC Köln: Beiersdorfer, Illgner und Rettig als Sportdirektor im Gespräch

1. FC KölnAm Samstag trennte sich der 1. FC Köln überraschend von Sportdirektor Volker Finke. Wie der Verein mitteilte, war man sich was die sportliche Ausrichtung des Clubs betrifft nicht ganz einig. Zudem war es ein offenes Geheimnis, dass Lukas Podolski und Stale Solbakken nicht die besten Freunde Finkes waren.

Auch wenn man sich bei der Suche nach einem Sportdirektor eigenen Angaben zufolge Zeit lassen möchte, bringt sich jetzt ein ehemaliger FC-Spieler ins Gespräch. „Ich will mich nicht anbiedern. Aber FC-Manager – dies reizt mich“, zitiert die „Bild“-Zeitung Bodo Illgner. Der heute 44-Jährige hütete bis 1996 das Tor des FC, ehe er zu Real Madrid wechselte. Im vergangenen Jahr absolvierte er erfolgreich einen dreimonatigen Manager-Lehrgang beim spanischen Verband. Das Thema seiner Abschluss-Arbeit war, wie er den 1. FC Köln führen würde. „Die Arbeit umfasste 20 Seiten. Unter anderem ging es um ein Klub-Organigramm. Ich finde, im Vergleich zu anderen Vereinen, ist die Struktur beim FC vernünftig“, so Illgner weiter.

Doch wie stellt sich der Weltmeister von 1990 die Vereinsführung vor? „Über allem schwebt der Klub. Vorstände, Spieler, Trainer, Manager gehen – der Klub bleibt bestehen. Und meine Philosophie ist ein einheitliches Spiel-System von der U-16 bis hin zum Profi-Team. Ein Spiel-System, das für den FC steht und zu ihm passt.“ Für Illgner wäre der FC interessant, doch wie sieht das der Verein?

Konkurrenzlos ist der Ex-Keeper nicht, denn auch Dietmar Beiersdorfer (früher HSV) und Andreas Rettig (FC Augsburg) sollen in der Verlosung sein. Wer es werden wird, zeigen die nächsten Wochen.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 13. März
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