1. FC Köln kämpft mit aller Macht um Lukas Podolski

1. FC KölnLukas Podolski ist derzeit in absoluter Topform: Der Angreifer des 1. FC Köln schoss bereits neun Tore in dieser Spielzeit. Da scheint es logisch, dass die internationalen Top-Klubs um den 26-Jährigen buhlen.

So schwappten unlängst Gerüchte aus England herüber, die besagten, der FC Arsenal buhle um die Dienste des Angreifers. Demnach seien die Gunners bereit, rund 23 Millionen Euro für das Kölner Idol zu bezahlen. Der Klub aus der Premier League ist aber nicht das einzige europäische Schwergewicht, das um Poldi buhlt. Auch der AC Mailand soll an einer Verpflichtung interessiert sein. Die Italiener suchen nach dem Ausfall von Antonio Cassano einen Stürmer, da man mit Zlatan Ibrahimovic, Alexandre Pato und Filippo Inzaghi derzeit nur drei Angreifer zur Verfügung hat.

Der Spieler selbst verkündete unlängst, dass er sich gemeinsam mit seiner Familie Gedanken über seine Zukunft machen werde. Auch Bundestrainer Jogi Löw sieht Poldi in der Verfassung, einen Wechsel ins Ausland zu wagen. „Lukas ist wichtig für Köln. Aber er ist auch in der Lage, im Ausland zu bestehen. Im Gegenteil zu früher ist das heute vorstellbar“, zitiert die „Bild“-Zeitung den 51-Jährigen.

Poldis Vertrag beim FC läuft noch bis 2013. Eigentlich wollte der Verein die Gespräche über eine Verlängerung des Kontrakts erst im Winter führen. Doch nun könnte der FC zum Handeln gezwungen werden. Seine Position ist besser denn je! „Er sieht nun, dass wir auch beim FC Erfolg haben können. Deshalb haben wir gute Chancen“, sagt der FC-Coach Stale Solbakken der Zeitung. „Mein Ziel ist, Poldi hier eine gute Zukunft zu präsentieren.“

Der FC versucht nun alles, das Idol des Vereins auch künftig halten zu können. „Wir möchten einfach, dass Poldi sich wohlfühlt“, sagte Geschäftsführer Horstmann gegenüber der „Bild“. Auch Sportdirektor Volker Finke zeigte Bereitschaft, für eine Vertragsverlängerung an die Grenzen des Machbaren zu gehen: „Das Bergheim-Spiel ist nur ein Beispiel von vielen, wie stark man beim FC auf seine persönlichen Wünsche eingeht“, sagte Finke. „Wir tun alles in unserer Macht stehende, um ihn zu halten“, versichern beide Verantwortlichen des Vereins.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 08. November
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