1. FC Köln: Mo Idrissou bremst die Aufholjagd

Nach zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen und vor allem nach der sensationellen Aufholjagd von Regensburg, als die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski einen 0:2-Rückstand nach der 86. Minute noch in einen 3:2-Sieg umwandeln konnte, ging der 1. FC Köln am Freitag sehr selbstbewusst in das Absteiger-Duell gegen den 1. FC Kaiserslautern und hätte seinen positiven Lauf beinahe fortgesetzt.

Doch weil Mo Idrissou in der 88. Minute für den FCK zum 3:3 ausglich, musste sich der FC am Ende mit einem am Ende leistungsgerechten Remis zufrieden geben, nach dem der Rückstand auf Relegationsplatz drei weiterhin bei acht Punkten bleibt. Weil der Aufstieg aber nicht das erklärte Ziel der Geißböcke ist, ließ sich das Unentschieden gegen Kaiserslautern letztlich verschmerzen, weil die Elf von Stanislawski, der selbst nach dem Spiel bei „Sky“ von einem „geilen Fußballspiel“ sprach, eine starke Leistung zeigte und so unterstrich, auch in spielerischer Hinsicht immer weiter zusammenzuwachsen.

Nichtsdestotrotz zeigte die Partie gegen den FCK aber auch wieder Defizite vor allem in der Hintermannschaft auf, in der Dominic Maroh und Kevin Wimmer vor allem mit Doppeltorschütze Idrissou große Probleme hatten und vor dessen Toren jeweils keine gute Figur abgaben.

In den kommenden beiden Spielen beim VfR Aalen und gegen den MSV Duisburg, in die die Geißböcke jeweils als Favorit gehen, müssen diese Schwachpunkte abgestellt werden, soll der Rückstand nach oben verkürzt werden.

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veröffentlicht von Johannes K. am 27. Oktober
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