1. FC Köln: Pokalspiel in Worms von enormer Bedeutung

Sportlich hat sich der 1. FC Köln nach dem katastrophalen Start in die 2. Bundesliga mit nur zwei Punkten aus den ersten sechs Spielen inzwischen gefangen und sich mit elf Zählern aus den letzten fünf ungeschlagenen Partien ins Tabellenmittelfeld vorgearbeitet. Finanziell dagegen bleibt die Lage bei den Geißböcken weiterhin angespannt.

Obwohl der Zuschauerzuspruch bislang sehr ordentlich ist, wie die stattliche Kulisse von 46.000 am Freitag im Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern zeigte, und im Sommer alle aussortierten Top-Verdiener zumindest vorübergehend bei anderen Klubs untergebracht werden konnten, klaffen in den Kassen aufgrund der Misswirtschaft in der Vergangenheit weiter große Lücken.

Umso bedeutender ist für den 1. FC Köln der DFB-Pokal, der den Geißböcken satte Zusatzeinnahmen ermöglichen würde. Nach dem 2:1-Erfolg in der ersten Runde bei der SpVgg Unterhaching reist der FC am Dienstag zu Regionalligist Wormatia Worms und könnte sich dort mit einem Sieg etwas mehr als eine halbe Million, die vom DFB für die TV-Übertragung des Achtelfinales ausgeschüttet werden, sichern. Im Falle eines dann attraktiven Loses könnten die Einnahmen noch deutlich höher liegen, wenn etwa das Stadion ausverkauft ist oder die Partie sogar als Live-Spiel im Free-TV bei der ARD übertragen würde.

Zunächst muss die Mannschaft von Trainer Holger Stanislawski aber die Hürde Worms überspringen. Und dass das nicht so einfach ist, musste mit Hertha BSC in Runde eins ein anderer Bundesliga-Absteiger schmerzvoll erfahren.

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veröffentlicht von Johannes K. am 28. Oktober
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