Arjen Robben droht Hinrunden-Aus

Eigentlich sollte in dieser Spielzeit alles besser werden, Arjen Robben wollte seine Leidenszeit endlich beenden. Seit dem Länderspiel gegen Deutschland am 14. November fällt der Außenstürmer des FC Bayern München aus. Eigentlich wurde zuletzt vermeldet, Robben fehle wegen eines kleinen Muskelfaserrisses im rechten Oberschenkel, doch dem ist nicht so.

„Der Muskelfaserriss ist verheilt. Aber der Rücken bereitet mir wieder Probleme. Vor einer Woche hatte ich wieder Schmerzen“, erklärt der 28-Jährige im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Dem Blatt zufolge sei eine Bandscheiben-Vorwölbung an der Lendenwirbelsäule die Ursache, denn sie drücke auf einen Nerv. Behandelt wird mit Spritzen, Physiotherapie sowie Rückentraining. Glücklichweise drohe keine Operation, aber das Aus für die Hinrunde. „Vom Rücken strahlt der Schmerz ins rechte Bein. Ob ich dieses Jahr noch spielen kann, weiß ich nicht. Wir werden ganz ruhig weiterarbeiten und mit dem Ärzte- und Reha-Team meinen Rücken wieder fit bekommen“, so Robben weiter.

Nur etwas mehr als 700 Minuten auf dem Platz

In dieser Spielzeit stand Robben bis jetzt nur 706 Spielminuten auf dem Platz. „Ich komme topfit wieder. Ich freue mich auf 2013, bin hoch motiviert, um in der Rückrunde wichtig zu sein für die Mannschaft“, so der Niederländer, der sich wohl mit seinem Hinrunden-Aus abgefunden hat. „Die letzten drei Jahre haben gezeigt, dass ich in den Rückrunden fast kein Spiel gefehlt habe.“ In der Hinrunde sind es insgesamt noch vier Spiele, heute in Borisov, dann in Augsburg, zu Hause gegen Borussia M’Gladbach und im Pokal wieder gegen Augsburg. Ein gesunder Robben könnte da sicherlich weiterhelfen.

Thomas Müller macht seine Sache gut

In Abwesenheit des Holländers ist Thomas Müller wieder zu seiner alten Form zurückgekehrt. Der Nationalspieler erzielte in dieser Spielzeit bereits acht Tore, bereitete zudem sieben weitere vor. Es wird daher für Arjen Robben sicherlich nicht leicht, seinen Stammplatz wieder zu bekommen.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 06. Dezember
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