Lazarett lichtet sich: Arjen Robben und Luis Gustavo machen Fortschritte

Für den deutschen Rekordmeister FC Bayern München sind es nur noch zwei Spiele bis Weihnachten. Nach einer phänomenalen Hinrunde gilt es in der Liga gegen Gladbach und im Pokal in Augsburg mit zwei Siegen dem Ganzen die Krone aufzusetzen. Während des Trainings am Dienstagvormittag mussten die Verantwortlichen des Klubs kurz schlucken, denn Jerome Boateng rutschte unglücklich in Javi Martinez, daraufhin musste der Spanier mit schmerzverzerrtem Gesicht das Training verlassen.

Der 24-Jährige konnte nicht mehr richtig auftreten, musste gestützt und per Golfwagen abtransportiert werden. Jupp Heynckes sah dem Schauspiel besorgt unter seiner Mütze zu. Ärgerlich, denn der 40-Millionen-Mann hatte gerade seine Form gefunden, zudem war er nach dem Ausfall von Holger Badstuber (Kreuzbandriss) und Jerome Boateng (Sperre in der Champions League) eine Alternative für die Innenverteidigung. Doch der FC Bayern konnte gestern Abend schon wieder Entwarnung geben, demnach habe eine Untersuchung ergeben, dass es sich um eine Kapsel-Zerrung im Fuß handele. Martinez soll am Mittwoch kürzer treten, voraussichtlich am Donnerstag dann am Abschlusstraining fürs Spiel gegen Gladbach wieder dabei sein. Einem Einsatz „sollte nichts im Wege stehen“, heißt es auf der Homepage der Münchner.

Robben und Gustavo machen Fortschritte

Auch wenn der FC Bayern in der Vorrunde von Sieg zu Sieg eilte, hatte man was Verletzte betrifft einiges zu beklagen. Neben Badstuber fehlten zuletzt die beiden Stammspieler Arjen Robben und Luiz Gustavo. Beide sind aber derzeit auf dem Weg der Besserung. Robben und Gustavo absolvierten am Dienstag eine Laufeinheit. Der Niederländer konnte nach seinem Muskelfaserriss und anhaltenden Rückenproblemen sogar schon wieder mit dem Ball trainieren. Gustavo wird nach seiner Leistenoperation Mitte November in der Hinrunde aber kein Spiel mehr bestreiten, bei Robben ist der Einsatz gegen Gladbach oder Augsburg offen. Allerdings wird man an der Säbener Straße kein Risiko eingehen, dazu läuft es derzeit einfach zu gut.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 14. Dezember
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