Bayerns Sportdirektor Sammer schließt Transfers im Winter nicht aus

Am vergangenen Dienstag setzte sich der deutsche Rekordmeister FC Bayern München in der Champions League souverän gegen den weißrussischen Vertreter BATE Borisov durch. Mit dem 4:1 schaffte man nicht nur den Gruppensieg, es war auch eine Art Revanche für die 1:3-Niederlage von vor zwei Monaten.

Einen kleinen Wermutstropfen gab es aber doch: Jerome Boateng flog in der 52. Minute nach einem rüden Einsteigen vom Platz. Wie lange der Innenverteidiger gesperrt werden wird, ist noch unklar. Nach dem Ausfall von Holger Badstuber steht dem Klassenprimus aus München im Achtelfinale gleich zwei zentrale Abwehrspieler nicht zur Verfügung. Gut möglich, dass man daher im Winter auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv wird. „Es ist noch einiges zu spielen bis Weihnachten, dann öffnet das Transferfenster. Jetzt ist das noch kein Thema, aber wenn noch etwas passiert – ich würde das nicht ausschließen“, sagt Sportdirektor Matthias Sammer nach der Partie gegenüber den Mikrofonen von Sky.

Öffnet man erneut das Festgeldkonto?

Badstuber wird nach seinem Kreuzbandriss rund fünf Monate ausfallen, Boateng zunächst im Achtelfinale fehlen. Damit läuft man Gefahr, in der heißesten Phase der Saison zumindest in der Champions League nicht ausreichend besetzt zu sein. Zu was das führen könnte, dürfte den Verantwortlichen des Vereins aus dem vergangenen Jahr noch bekannt sein. Zwar drang man in der Königsklasse bis in das Finale vor, doch am Ende fehlte dem FC Bayern auch von der Bank her die Durchschlagskraft.

Brocken im Achtelfinale?

Auch wenn sich der deutsche Rekordmeister in der Champions League vor dem FC Valencia auf Platz eins für die nächste Runde qualifizierte, heißt das nicht, dass eine Art „Freilos“ wartet. Ganz im Gegenteil, möglich wären Klubs wie Real Madrid, Arsenal London oder der AC Mailand. Alles keine Gegner, die man mal eben so im Vorbeigehen schlägt. Aus diesem Grund wird man in München sicherlich überlegen, ob man auf dem Transfermarkt hingegen den Aussagen von Boss Karl-Heinz Rummenigge noch einmal aktiv wird.

Alternativen sind da

Ob das am Ende aber wirklich nötig ist, scheint unklar. Denn selbst wenn man mit Daniel van Buyten und Dante nur zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung hat, können die Position im Abwehrzentrum auch Javier Martinez, Anatoliy Tymoshchuk oder auch Luis Gustavo begleiten.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 06. Dezember
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