Dante warnt vor Partie gegen Hannover: „Wir müssen wieder aggressiver werden!“

Bekommt der FC Bayern München erneut den Herbst-Blues? So ein wenig kann man zumindest den Eindruck bekommen, wenn man sich die Verantwortlichen des Vereins nach zwei Unentschieden in Folge so anhört. Vor allem Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge legte nach dem 1:1 den Finger direkt in die Wunde.

Dass dies gar nicht nötig ist, zeigt jetzt Dante. Der Brasilianer, der zu Saisonbeginn für geschätzte 4,6 Millionen Euro von Borussia Mönchengladbach verpflichtet wurde, schlägt selbst Alarm. „Wir müssen jetzt wieder so aggressiv sein wie zuvor“, sagt der 29-jährige Innenverteidiger der „tz“. „In den nächsten Wochen stehen wichtige Spiele an. Zuerst kommt Hannover, dann Freiburg und Dortmund. Das ist ein sehr wichtiger Moment. Jetzt gilt es, voll konzentriert und fokussiert zu sein, um unsere Arbeit so gut wie möglich zu erledigen.“ Allerdings hat Dante keine Angst davor, dass man wie in der Vorsaison abstürzen könnte.

„Wir müssen da alle ein bisschen ruhig bleiben und dürfen uns von nichts und niemandem verrückt machen lassen“, erklärt der Brasilianer weiter. „Klar, unser Anspruch ist es, besser zu spielen als gegen Nürnberg und Valencia. Aber werfen Sie mal einen Blick auf die Zahlen: In der Liga haben wir acht Punkte Vorsprung, in der Champions League sind wir auch vorne.“

Erst gegen Hannover 96 und SC Freiburg, dann kommt der BVB

Am kommenden Samstag empfängt der FC Bayern seinen „Angstgegner“ Hannover 96. Zwar konnte man in der Vergangenheit die Mehrzahl der direkten Duelle für sich entscheiden, doch der Spielstiel der Mannschaft von Trainer Mirko Slomka machte dem deutschen Rekordmeister des Öfteren zu schaffen. Danach geht es nach Freiburg, wo Mannschaft, Trainer und Publikum das Duell des Jahres kaum noch erwarten können. Zu guter letzt reist dann der deutsche Meister Borussia Dortmund am 01. Dezember nach München. Derzeit hat der BVB zwar noch neun Punkte Rückstand, doch wie schnell man einen solchen Vorsprung verspielen kann, sollte in und um die Allianz Arena jedem klar sein.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 27. November
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