Arjen Robben kann sich Karriereende in München vorstellen

Wird Arjen Robben den FC Bayern bald verlassen?

(Foto: imago)

Die vergangene Saison war für Arjen Robben nicht einfach, trotz teilweise brillanter Leistungen musste sich der Niederländer am Ende der Spielzeit Pfiffe beim Arjen-Robben-Wiedergutmachungsspiel gefallen lassen. Doch was war passiert? Wie konnte sich das Blatt so wenden?

Während der Saison tauchten erste Meldungen auf, Robben sei innerhalb der Mannschaft nicht sonderlich beliebt. Teilweise wurde sogar darüber berichtet, der Niederländer sei auf sich allein gestellt, große Bindung zur Mannschaft habe er nicht. Zudem wollte sich Robben lange nicht festlegen lassen, ob er seinen Kontrakt verlängert. Nach langem Hin und Her tat er das, sein neuer Kontrakt läuft noch bis 2015. Hinzu kamen zwei verschossene Elfmeter, die dem 28-Jährigen wohl noch heute schwer im Magen liegen werden. Darunter einer bei amtierenden deutschen Meister Borussia Dortmund und einer im Finale der Champions League gegen den FC Chelsea.

Pfiffe taten weh

Bekanntermaßen hatten beide Fehlschüsse ihre Folgen: Der FC Bayern blieb ohne Titel. Während ihm der wohl größere Teil der Fans nicht sauer war, denn immerhin hatte Robben Mut bewiesen, gab es einen Teil der Anhänger, der die beiden Fehlschüsse nicht vergessen konnte. Es kam wie es kommen musste: Der Niederländer wurde zum Saisonabschluss im Trikot der niederländischen Nationalmannschaft im eigenen Stadion ausgepfiffen. Im Anschluss schlich Robben wie ein begossener Pudel aus dem Stadion. Seine Kollegen der Nationalmannschaft legten dem Flügelflitzer einen Abschied nahe, allen voran Mark van Bommel, der München aus seiner Zeit beim FC Bayern noch sehr gut kennt.

Vergeben und vergessen

Auch wenn in den Medien schnell über einen Abschied spekuliert wurde, stellte Vater und Berater Hans Robben schnell klar, dass sein Sohn den Klub nicht verlassen wird. Auch Sohn Arjen erklärte zuletzt, dass er nicht mehr darüber sprechen möchte, geschmerzt hätten die Pfiffe aber schon. Doch nun, gut ein halbes Jahr später, scheint von den Schmerzen nicht mehr viel übrig zu sein. Die Pfiffe sind vergessen, Robben wieder in einer guten Form und zu neuen Taten bereit. Der Niederländer fühlt sich sogar wieder so wohl, dass er von einem Karriereende in München spricht. „Ja, sicher kann ich mir das vorstellen“, antwortet der 28-Jährige auf die Frage der „tz“, ob er sich ein Ende seiner Karriere in München vorstellen kann. „Das hängt natürlich immer von der persönlichen Situation ab, von der Gesundheit, vom sportlichen Erfolg. Aber grundsätzlich ist das schon möglich – und ich habe ja auch noch einen Vertrag bis 2015.“

Er fühlt sich in Bayerns Hauptstadt wohl

Robben kommt gegenüber der Zeitung aus dem Schwärmen überhaupt nicht mehr heraus. Auch die Stadt selbst bekommt lobende Worte: „München ist einfach eine tolle Stadt. Ich habe ja schon in vielen Städten in Europa gewohnt, aber nirgendwo habe ich mich so wohlgefühlt wie hier. Auch meine Frau und meine Kinder.“

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 14. November
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