FC Bayern besiegt HSV mit 6:0, Frank Rost spricht Klartext

Der FC Bayern München zeigt sich nach den schweren Rückschlägen in der Liga und im Pokal plötzlich in Tor- und Sieglaune. Der Hamburger SV kam für die Münchener gerade recht, denn die Hanseaten befinden sich momentan im Niemandsland der Tabelle und können weder in den Kampf um das internationale Geschäft eingreifen, noch sind sie abstiegsgefährdet.

Am Ende stand es hochverdiente 6:0 für den deutschen Rekordmeister, der sich vor der Pause recht schwer gegen die massive HSV-Defensive tat, erst Robbens Links-Hammer kurz vor der Pause eröffnete das Torreigen, zuvor verzweifelte Gomez aus einem Meter am HSV-Gehäuse. In der 2. Halbzeit spielte sich der FCB regelrecht in einen Rausch, Robben mit einem Hattrick, Ribery, Thomas Müller sowie Westermann mit einem Eigentor trugen sich in die Torschützenliste ein.

Der HSV kann dem Debakel wohl kaum was abgewinnen, befindet man sich doch in einer tiefen Krise, die eher das Innenleben des Vereins betrifft. So äußerte sich Trainer Armin Veh vor kurzem über unmögliche Arbeitsbedingungen sowie fehlende Kommunikation im Verein. Die Hamburger suchen nach wie vor nach einem neuen Vorstand, außerdem wird für Armin Veh, der im Sommer gegehn will, ein Nachfolger gesucht. Unmittelbar nach dem Spiel äußerte sich Stammtorwart Frank Rost wenig positiv über das aktuelle Geschehen bei den Hamburgern:

„Man hat wieder mal gesehen, wie labil das Ganze ist und wie schnell es auseinander bricht. Das ist ein wankender Riese – und das unterschätzen viele, weil sie ihre persönliche Situation, ihre persönlichen Egoismen immer nach vorne stellen!“

„Sie müssen es immer wieder vorleben, dann wird auch der Trainer stark, dann wird auch der ganze Verein stark. Wenn sie meinen, sie müssen die Spieler auswechseln, dann müssen sie es tun, dann müssen sie es mit aller Konsequenz tun.“ (Über den Vorstand)

„Wenn man den Drobny holt, dann muss man ihn spielen lassen und keine Spielchen in der Öffentlichkeit machen.“ (Über den Ersatztorwart Jaroslav Drobny, der im Sommer kam)

„Das geht so das ganze Jahr! Man kann gar nicht mehr vernünftig arbeiten. Das ist Wahnsinn!“

Morgen findet eine Krisensitzung bei Bundesliga-Dino statt, man spricht von Konsequenzen für Rost sowie einer Entlassung von Armin Veh.

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veröffentlicht von Arthur Brühl am 12. März
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