FC Bayern feiert 18. Herbstmeisterschaft

Der FC Bayern besiegte den bisherigen Tabellensechsten SC Freiburg am gestrigen Mittwoch mit 2:0 (1:0). Der deutsche Rekordmeister feierte damit den 12. Erfolg im 14. Ligaspiel. Da Dortmund, Schalke und Frankfurt am Dienstag patzten, Leverkusen zudem 10 Punkte Rückstand hat, steht der FC Bayern bereits drei Spieltage vor der Winterpause als Herbstmeister fest.

Der FC Bayern ging in Freiburg früh durch Thomas Müller (12.) in Führung. Der Nationalspieler schoss per Handelfmeter das 1:0, es war Müllers achtes Saisontor. Freiburg schwächte sich nur wenig später erneut selbst, als Schiedsrichter Florian Meyer den Freiburger Innenverteidiger Fallou Diagné nach einer Notbremse mit Rot vom Platz stellte. In der 79. Minute sorgte der eingewechselte Anatoliy Tymoshchuk nach einem Konter für die Entscheidung.

Nach dem Sieg im Breisgau waren Spieler und Trainer der Münchner hoch zufrieden. „Wir stehen im Winter ganz oben. Das ist schon mal sehr, sehr wichtig“, meint Kapitän Philipp Lahm auf der Homepage der Bayern. Lahm gab die Vorlage zum 2:0 aus Münchner Sicht. „Aber wir haben noch ein paar Spiele und Ziele bis zum Winter: Den Vorsprung in der Bundesliga auszubauen, in der Champions League Platz eins zu erobern und im Pokal weiterzukommen. Wir werden konzentriert weiterarbeiten.“

Freiburg war ein harter Brocken

Wie bereits erwartet waren die Freiburger aber kein leichter Gegner, die Mannschaft trainiert von Christian Streich ließ sich nicht anmerken, dass man ein Mann weniger war. „Es ist sehr schwer, in Freiburg zu spielen. Das ist eine gute Mannschaft. Wir haben es versäumt, das Ergebnis früher in die Höhe zu schrauben“, analysiert Jupp Heynckes die Partie. „Dann hätten wir die Partie wesentlich leichter nach Hause spielen können. So musste Manuel Neuer beim Stand von 1:0 großartig retten.“ Trotzdem hält der 67-Jährige fest, dass man es „über weite Strecken“ gut gemacht habe.

Am Samstag kommt der BVB

Nachdem der amtierende deutsche Meister Borussia Dortmund im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf patzte und nur 1:1 spielte, reist der BVB mit 11 Punkten Rückstand nach München. Die Mannschaft von Trainer Jürgen Klopp steht daher in der Pflicht, denn bei einer Niederlage hätte man bereits 14 Punkte Rückstand. Auch wenn in Dortmund bekanntermaßen niemand von der Meisterschaft sprechen möchte, wäre das ein Pfund, mit dem man sicherlich nicht in die Winterpause gehen möchte.

PS: Kennst du schon unseren kostenlosen Newsletter? »Hier« kannst du unseren kostenlosen Newsletter abonnieren.

veröffentlicht von Alexander Hirsch am 30. November
Diesen Artikel empfehlen:
 
Kommentieren via Facebook neu