FC Bayern: Karl-Heinz Rummenigge schiebt Verkäufen im Winter einen Riegel vor

FC Bayern MünchenDerzeit planen zwei Spieler ihren Abschied vom FC Bayern München: Sowohl Ivica Olic als auch Danijel Pranjic sind mit ihrer Reservistenrolle nicht zufrieden. Nachdem Präsident Uli Hoeneß die Tür für einen Wechsel öffnete, schloss sie Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge ganz schnell wieder.

„Wir werden sicher keinen Spieler verkaufen. Der Trainer möchte das nicht und ich gebe ihm da vollkommen Recht“, stellte Rummenigge auf der Homepage des Vereins klar. Rummenigge weiter: „Mit 20 Feldspielern haben wir einen recht kleinen Kader. Von der Quantität her sind wir am unteren Limit. Ich hoffe, dass wir in der Rückrunde noch in allen drei Wettbewerben vertreten sind – da brauchen wir mindestens diesen Kader.“ Uli Hoeneß hatte gegenüber dem „kicker“ gesagt: „Wenn der eine oder andere gehen will und man lässt es zu, dann wird man was machen.“

Mit nur 23 Spielern hat Jupp Heynckes wirklich den kleinsten Kader der Liga. Obwohl die Mannschaft so klein ist, gibt es dennoch unzufriedene Spieler. Grund ist die hohe Anzahl an Nationalspielern, die der FC Bayern aber braucht, um auf allen drei Hochzeiten (Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League) tanzen zu können. Daher hatte eigentlich auch Jupp Heynckes Winterverkäufe ausgeschlossen.

Sollte man also die wechselwilligen Spieler nicht von einem Verbleib überzeugen können, muss Ersatz her. Da kommt der Bayern-Anhang schnell ins Schwärmen, träumt von den ganz großen Namen. Der „Münchner Merkur“ wirft unter anderem Papiss Demba Cissé (SC Freiburg) in die Runde. Die Fans dürften zudem von einer Verpflichtung eines internationalen Krachers, wie Enfant terrible Carlos Tevez (Manchester City), träumen. Ob sich der deutsche Rekordmeister allerdings im Winter mit solch teuren Spielern verstärken wird, deren Aussichten auf einen Stammplatz nicht sehr groß sein dürften, darf durchaus bezweifelt werden.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 15. November
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