FC Bayern München: Für Ottmar Hitzfeld war seine Entlassung eine Erlösung

FC Bayern MünchenDie Zeit von Ottmar Hitzfeld beim FC Bayern München war sehr erfolgreich. Unter seiner Führung sicherte sich der deutsche Rekordmeister vier Meistertitel, zwei Pokalsiege und 2001 den Titel in der Champions League. Hitzfeld sprach nun über das Ende seiner Amtszeit und dem bevorstehenden Burn-Out-Syndrom.

„Es war eine Erlösung für mich, als Bayern gesagt hat, wir beenden das Arbeitsverhältnis. Denn ich selbst habe nicht mehr die Kraft dazu gehabt, von mir aus aufzuhören. Wenn man sechs Jahre beim FC Bayern war, ist das wie wenn ich einen anderen Bundesliga-Klub 20 Jahre lang führe“, erklärte der so erfolgreiche Coach im Audi Star Talk bei „Sport1“. Als Hitzfeld 2004 beim FC Bayern aufhörte, bekam er sogar die Möglichkeit, die deutsche Nationalmannschaft zu übernehmen. Doch das war für Hitzfeld zu dieser Zeit kein Thema, er brauchte dringend eine Auszeit: „Ich habe zwei Jahre benötigt, um wieder normal zu ticken und um wieder Kraft zu haben. Und wieder Spannung, Freude am Leben zu haben sowie einen Job zu übernehmen.“ Seit drei Jahren coacht der Ex-Bayer nun die Schweiz. Zwar hat man die Qualifikation zur EM 2012 verpasst, doch die WM 2014 hat er fest im Blick.

Indes scheinen sich die angeblichen Verhandlungen zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem SC Freiburg wegen Papiss Demba Cisse nicht zu bestätigen. Denn aus dem Breisgau kommt ein Dementi. „Es gab keine Kontaktaufnahme“, so Freiburgs Sportdirektor Dirk Dufner gegenüber der „Badische Zeitung“. Für Coach Marcus Sorg steht fest: „Aus sportlicher Sicht muss Papiss gehalten werden“. Schenkt man aktuellen Medienberichten Glauben, dann kann der Senegalese die Breisgauer für eine festgeschriebene Ablösesumme von 12 Millionen Euro verlassen. Derzeit gehen viele Experten der Szene davon aus, dass der FC Bayern doch zuschlagen wird, aber nicht im Winter. So sollen die Münchner im Winter Einigung erzielen, den Transfer dann bekannt geben, Cisse aber erst im Sommer nach München wechseln. Die Zeitung spricht bei einem solchen Szenario von einer „1A-Lösung aus Freiburger Sicht“.

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veröffentlicht von Alexander Hirsch am 30. November
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